MSI Liberator Gen2: Nachladen, Push-to-Talk oder Makros mit dem Fuß aktivieren
Der Komponentenhersteller MSI finanziert auf Kickstarter ein erstes eigenes Projekt. Es handelt sich dabei um den Liberator Gen2(öffnet im neuen Fenster), aufgeteilt in die Grundvariante GP11 und die mit RGB-Beleuchtung ausgestattete GP12-Version. Das ist ein Eingabegerät, das unter dem Tisch platziert und mit dem Fuß statt den Händen bedient wird.
Dies soll Gamern zusätzliche Optionen für Tastenbelegungen liefern. Es ist bereits die zweite Generation des ungewöhnlichen Gadgets.
Der Liberator verfügt insgesamt über drei programmierbare Tasten. Allerdings lässt sich das Pedal nicht analog bedienen, wodurch es als Gaspedal für Rennsimulationen eher ungeeignet ist. Neben dem primären Taster, der mit den Zehenspitzen erreicht werden kann, sind zwei weitere Tasten links und rechts vom Fuß positioniert. Sie können durch Seitwärtsbewegungen aktiviert werden.
MSI legt mehrere Tastenkappen in unterschiedlichen Größen bei. So lässt sich der Liberator Gen 2 für die meisten Fußgrößen anpassen, solange sie an der breitesten Stelle 98 mm nicht überschreiten. Mittels Firmware lassen sich diverse Kommandos oder auch Makros auf die drei Tasten legen. Auch lassen sich insgesamt vier Pedale per USB-C-Daisy-Chaining in Reihe schalten.
Auslieferung im August
Preiswert ist das allerdings nicht. In der Super-Early-Bird-Version verlangt MSI 113 Euro für den GP11. Der GP12 ist mit 150 Euro merklich teurer und unterstützt maximal vier in Reihe geschaltete Pedale (GP11 nur zwei). Außerdem gibt es hier RGB-Beleuchtung. Die Auslieferung der Produkte erfolgt im August 2026.
Wie bei allen Crowdfunding-Projekten ist auch hier ein gewisses Risiko inbegriffen. MSI ist allerdings ein großer etablierter Konzern, der auch bereits eine erste Version des Liberator gebaut hat. Das Risiko sollte deshalb gering sein.
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