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MSI: Erste Mainboards für Haswell-Refresh und m.2-SSDs

Und sie kommen doch mit m.2-Steckplatz: Intels neue Chipsätze H97 und Z97 sind in Hannover schon zu sehen, wenn auch leicht getarnt. MSI zeigt sich auf seinen Boards und plant auch Bundles für das neue SSD-Format.

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SATA 3.2 bringt SATA Express und mehr.
SATA 3.2 bringt SATA Express und mehr. (Bild: SATA-IO)

Noch unter Symbolnamen wie "Gaming 3" - die Aufkleber verdecken die realen Modellnummern - zeigt MSI seine neuen Mainboards für den Sockel LGA1150. In diesen passen neben den CPUs der Serie Core-i-4000 (Haswell) auch die noch als Haswell-Refresh bezeichneten neuen Intel-Prozessoren.

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Beim Update für das Jahr 2014 ändert sich an den Desktop-CPUs diesmal kaum etwas, es gibt lediglich etwas höhere Basis- und Turbo-Takte. Die Neuerungen stecken in den Chipsätzen: Sie sehen auch Unterstützung für den neuen SSD-Formfaktor namens m.2 vor, der früher als NGFF bezeichnet wurde.

  • Hinter "Next Generation"-Chipsätzen verbirgt sich Intels Serie 9. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Bei diesem Board sitzt m.2 oben. (Foto und Markierung: Nico Ernst/Golem.de)
  • Zum Vergleich: Der Slot für mSATA ist höher, die SSD aber kürzer und breiter. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Hier ist der m.2-Slot unten zwischen zwei x16-Steckplätzen. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Das Gaming 7 in der Totalen (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Die m2-SSDs werden mit bis zu drei Schrauben festgehalten. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
Bei diesem Board sitzt m.2 oben. (Foto und Markierung: Nico Ernst/Golem.de)

M.2-SSDs sind als besonders flache und schmale Platinen ausgeführt und nicht nur für Notebooks vorgesehen - je ein entsprechender Steckplatz findet sich auf den Gaming-Mainboards von MSI. Anders als bei mSATA-Modulen sind die m.2-Karten per PCI-Express und nicht per SATA angebunden, was die Geschwindigkeit fast verdoppeln kann: Über die zwei PCIe-3.0-Lanes eines m.2-Steckplatzes sind Nettodatenraten von bis zu 1 Gigabyte pro Sekunde möglich. Das lässt sich bisher nur mit großen PCIe-Steckkarten oder einem RAID von mehreren SATA-SSDs bei PCs erreichen.

Die m.2-Module sind dabei so flach, dass sie auch unterhalb einer der üblichen PCIe-Karten liegen können, deren Slot ist höher als die gesamte m.2-SSD. Dadurch geht auf entsprechenden Mainboards kein Steckplatz verloren. Da die neue Schnittstelle zwei Lanes benötigt, entscheiden sich die Entwickler je nach den anderen Slots der Mainboards für verschiedene Platzierungen des m.2-Slots - er kommt immer dort hin, wo sich noch recht einfach die beiden Lanes hinführen lassen.

  • Hinter "Next Generation"-Chipsätzen verbirgt sich Intels Serie 9. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Bei diesem Board sitzt m.2 oben. (Foto und Markierung: Nico Ernst/Golem.de)
  • Zum Vergleich: Der Slot für mSATA ist höher, die SSD aber kürzer und breiter. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Hier ist der m.2-Slot unten zwischen zwei x16-Steckplätzen. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Das Gaming 7 in der Totalen (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Die m2-SSDs werden mit bis zu drei Schrauben festgehalten. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
Hier ist der m.2-Slot unten zwischen zwei x16-Steckplätzen. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)

Wie MSI Golem.de auf der Cebit sagte, soll es zum Marktstart der m.2-Mainboards auch Bundles mit SSDs im neuen Formfaktor geben. Den Namen des Partnerherstellers oder gar Preise und Geschwindigkeiten wollte das Unternehmen aber nicht verraten. Gleiches gilt für den Termin des Marktstarts. Wie aus anderen Quellen zu hören ist, will Intel aber unbedingt den Haswell-Refresh und die neuen Chipsätze H97 und Z97 noch vor der Computex auf den Markt bringen. Die Messe in Taiwan findet Mitte Juni 2014 statt.

Keine Nachrichten gibt es bisher auf der Cebit zur großen Version von SATA-Express, m.2 ist nur eine Teilmenge des neuen Standards. Diese große Schnittstelle arbeitet zwar auch mit PCI-Express, wahlweise ebenso SATA, ist aber über Kabel und nicht in Form von gesteckten Platinen mit den Laufwerken verbunden. Die Entwicklung von SATA-Express zieht sich hin, unbestätigten Angaben zufolge hat Intel die Unterstützung für die neue Schnittstelle auch für Broadwell gestrichen. Dieser Codename steht für die nächste neue Architektur nach Haswell, auch unabhängig von SATA-Express hatte Intel Broadwell bereits verschoben - die ersten 14-Nanometer-CPUs sollen aber noch 2014 erscheinen.

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