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MSI Afterburner: Spielevideos mit Radeon-Grafikkarten aufzeichnen

MSI hat die Version 3.0 des Afterburner-Tools veröffentlicht, die nun die Video Codec Engine von aktuellen Radeon-Grafikkarten unterstützt. Damit ist es wie mit Nvidias Shadowplay möglich, Spielevideos von der GPU aufzeichnen zu lassen, der Leistungseinbruch ist jedoch höher.

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Die Video Codec Engine ist Teil aktueller Radeon-GPUs.
Die Video Codec Engine ist Teil aktueller Radeon-GPUs. (Bild: AMD)

Nvidias Shadowplay gibt es auch für AMDs Radeon-Grafikkarten: Wie promashup herausgefunden hat, spricht die Version 3.0 von MSIs kostenlosem Afterburner die Video Codec Engine (VCE) von aktuellen Radeon-GPUs an. Damit ist es möglich, Spielevideos mit H.264-Codec im MKV-Format aufzuzeichnen, auf Wunsch auch mit Mikrofonspur.

  • Die Settings öffnen (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • AMD VCE H.264 als external plugin auswählen (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dieses per Configure bearbeiten und Auflösungen einstellen (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Bitrate auswählen (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
Die Settings öffnen (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
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Die Einrichtung ist simpel: Den Afterburner installieren, starten und per "Settings" auf die Einstellung "Video capture" zugreifen. Dort gilt es, bei "Video format" das externe Plugin "AMD VCE H.264" auszuwählen. Über die drei Punkte und anschließend "Configuration" ist wie bei Shadowplay die Bitrate auf bis zu 50 MBit/s einstellbar, unterschiedliche Auflösungen und Bildraten sind möglich. Abschließend wird eine Taste oder Kombination definiert, welche die Aufzeichnung startet und beendet.

Im Kurztest mit einer Radeon R9 290X und War of the Roses verringerte sich die Bildrate durch das Aufzeichnen des Spiels in 2.560 x 1.440 um etwa ein Drittel, in 1.920 x 1.080 um knapp ein Viertel. Je nach anliegender Bildrate sinkt diese damit in den nur noch bedingt oder nicht mehr spielbaren Bereich - Shadowplay verringert die Leistung nur um etwa 5 Prozent. Ressourcenschonender als Fraps ist AMDs VCE-Lösung aber allemal, auch der Platzbedarf der per H.264 codierten MKV-Datei ist viel geringer als der eines Fraps-Videos mit kaum vorhandener Kompression.

Die Video Codec Engine greift auf die Daten des Framebuffers zu und schreibt die Informationen H.264-codiert in eine Datei. Nvidias Shadowplay geht ähnlich vor und speichert das Video im platzsparenden MP4-Format, MSI Afterbuner nutzt das ebenfalls kompakte MKV-Format. Audiodaten werden bei beiden Lösungen mit ACC-Standard codiert.

Die VCE hat AMD Ende 2011 mit der Radeon HD 7970 eingeführt, alle Grafikkarten mit GCN-Architektur und damit auch die Kaveri-, Temash-, Kabini-, Mullins- und Beema-APUs bieten eine solche Funktionseinheit. Für Trinity und Richland mit VLIW-Technik hat AMD den VCE-Block extra hinzugefügt.



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AndyK70 26. Sep 2014

Weil Shadowplay und MSI AB den Extra-Chip für die Hardwarebeschleunigung nutzen. Somit...

Lördrjck 25. Mai 2014

Nutze MSI Afterburner OSD zusammen mit HWiNFO64. Damit lässt sich JEDER sensor des PC als...

iRofl 24. Mai 2014

Warum bastelt das MSI und nicht AMD? Oder anders: warum konnte das NVIDIA selber und vor...

nuc 23. Mai 2014

Hä wieso aufnehmen konnt eman doch vorher schon, jetzt wurde es nur optimiert...

xSynth 23. Mai 2014

Vielleicht lag es daran, dass das Video dunkler aufgenommen wurde als es mir mein...


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