MSD Contactless: Visa schränkt bald kontaktlose Zahlvorgänge in den USA ein
MSD Contactless als drahtloser Bezahlungsstandard wird ab dem 13. April 2019(öffnet im neuen Fenster) in den USA von Visa nicht mehr erlaubt. MSD steht für Magnetic Stripe Data und ist ein alter Weg, kontaktloses Bezahlen zu ermöglichen. Es geht also nicht um den Magnetismus selbst, der im Magnetstreifen von Bezahlkarten steckt, sondern das Datenformat, welches nicht nur für Magnetstreifen genutzt wird.
Moderne Systeme unterstützen EMV Contactless, idealerweise in Verbindung mit einem NFC-fähigen Bezahlungsterminal. In Europa wurde der Schritt zur Abschaffung von MSD von Visa schon im Oktober 2018 durchgeführt. Der neuere EMV-Standard gilt unter Experten als der sicherere Standard, wenn es um Bezahlungen geht.
Master Card wird ebenfalls seine Anforderungen erhöhen. Ab April 2019 gilt für Europa(öffnet im neuen Fenster) : Alle neu ausgegebenen Master-Card-Plastikkarten müssen einen EMV-Chip samt Unterstützung für EMV Contactless bieten. Händler haben noch vier weitere Jahre Zeit. Erst dann müssen Händler, die die Master Card akzeptieren, zwingend auch drahtlose Master-Card-Zahlungen per EMV annehmen. Auch Master Card besitzt einen Magnetmodus für kontaktlose Zahlungen, der dort Mag-Stripe Mode genannt wird. Bereits seit Oktober 2018 gilt, dass neue Bezahlungsterminals zwingend EMV unterstützen müssen.
Für Mobilnutzer, die per NFC bezahlen, ändert sich diesbezüglich recht wenig. In der Regel findet hierzulande bisher eine EMV-Contactless-Zahlung statt, da die Anforderungen für die Akzeptanz von Google Pay oder Apple Pay etwas höher sind. Google Pay unterstützt offiziell noch den MSD Contactless Modus(öffnet im neuen Fenster) als Rückfallmodus. Apple hingegen verlangt in Deutschland zwingend ein EMV-kompatibles Terminal(öffnet im neuen Fenster) , das gleichzeitig NFC unterstützen muss.
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