Abo
  • Services:

MS17-010: Noch immer Millionen Wanna-Cry-Infektionen aktiv

Die Eternal-Blue-Schwachstelle wird weiter für Angriffe genutzt. Auch ein Jahr nach Wanna Cry haben viele Unternehmen und Privatleute die zur Verfügung stehenden Patches offenbar noch nicht eingespielt.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Erpresserbotschaft von Wanna Cry
Die Erpresserbotschaft von Wanna Cry (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Auch rund ein Jahr nach Ausbruch der Wanna-Cry-Ransomware wird der dafür genutzte Exploit mit dem Namen Eternal Blue weiterhin genutzt, um Rechner zu attackieren. Angreifern ist es offenbar gelungen, den Exploit so weiterzuentwickeln, dass auch Windows 8 und Windows 10 angegriffen werden können, wenn das Protokoll SMB in der unsicheren Version 1 verwendet wird.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn, Meckenheim
  2. Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin

Nach Angaben der Sicherheitsfirma Eset wird der Exploit genutzt, um Kryptomining auf fremden Rechnern durchzuführen oder für Angriffe auf Unternehmensnetzwerke, zuletzt zum Beispiel beim Flugzeugbauer Boeing. Die Angriffe zeigen, dass Unternehmen und Nutzer nach wie vor zögerlich beim Einspielen von Sicherheitspatches sind. Microsoft hatte neben den Patches mit dem Redstone-3-Update eine neue Version von Windows 10 veröffentlicht, in der SMBv1 komplett deaktiviert wurde.

Millionen infizierter Geräte suchen nach Opfern

Nach Angaben von Kryptos Logic, der Sicherheitsfirma, die die sogenannte Sinkhole-Domain für die Wanna-Cry-Ransomware betreibt, scannen noch immer Millionen infizierter Geräte nach potenziellen neuen Opfern. Die Domain stoppt die Verbreitung der Malware an sich nicht, führt aber dazu, dass die Dateien auf dem angegriffenen Rechner nicht verschlüsselt werden. Der Exploit gehört zum Arsenal des US-Geheimdienstes NSA und wurde von einer Gruppe mit dem Namen Shadow Brokers veröffentlicht.

Die Ransomware mit dem Namen Wanna Cry hatte im Mai 2017 zahlreiche Systeme weltweit infiziert und für Produktionsausfälle und infizierte Anzeigetafeln an vielen Orten gesorgt. Der zurzeit in den USA lebende Sicherheitsforscher Marcus Hutchins hatte die Schäden durch Verschlüsselung minimiert, indem er eine von dem Programm genutzte Domain registriert hatte, die eine Sandbox-Prüfung vornimmt. Hutchins wird in den USA verdächtigt, selbst an der Entwicklung von Malware mitgearbeitet zu haben.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (Prime Video)
  2. ab je 2,49€ kaufen

Bouncy 14. Mai 2018

Das Problem hatte ich auch mit einem älteren NAS (Netgear, so ein ätzender Müll...


Folgen Sie uns
       


Cloudgaming mit dem Fire TV Stick ausprobiert

Wir streamen und spielen mit 60 fps mit dem Fire TV Stick.

Cloudgaming mit dem Fire TV Stick ausprobiert Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Miix 630 Lenovos ARM-Detachable kostet 1.000 Euro
  2. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  3. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /