Mr Trippy: Jetzt kommt der Drogendealer im Eiswagen
Drogendealer-Simulationen galten lange als Nischenprodukt. Mit Schedule I änderte sich das schlagartig: Das Early-Access-Spiel entwickelte sich im Frühjahr 2025 zu einem der größten Überraschungserfolge auf Steam und lockte zeitweise Hunderttausende Spieler gleichzeitig an.
Bis heute erfreut sich der Titel mit überwiegend positiven Bewertungen großer Beliebtheit, eine Reihe ähnlicher Titel lief ebenfalls sehr gut. Nun kündigte das Entwicklerstudio Silver Bullet mit Mr Trippy jetzt sein Debütspiel(öffnet im neuen Fenster) an, das ebenfalls den Aufbau eines Drogenimperiums in den Mittelpunkt stellt – allerdings mit einer ungewöhnlicheren Tarnung.
Die Spielfigur fährt zunächst als scheinbar harmloser Eisverkäufer durch die Straßen. Offiziell verkauft der klapprige Wagen Softeis, Streusel und andere Süßigkeiten.
Das eigentliche Geschäft ist nicht Eis
Hinter der Fassade läuft jedoch ein zweites Geschäft: Kunden können illegale Drogen bestellen, die möglichst unauffällig ausgeliefert werden müssen. Der Eiswagen dient dabei als Tarnung, solange die Behörden keinen Verdacht schöpfen.
Wie schon bei Schedule I geht es nicht nur um den eigentlichen Verkauf. Spieler investieren ihre Einnahmen in bessere Ausrüstung und bauen den rostigen Lieferwagen nach und nach zu einem fahrenden Drogenimperium aus.
Gleichzeitig gilt es, die Aufmerksamkeit von Polizei und verdeckten Ermittlern möglichst gering zu halten. Ein sogenannter Heat Meter zeigt an, wie groß das Risiko ist, aufzufliegen. Steigt der Verdacht zu stark, droht das Ende der kriminellen Karriere hinter Gittern.
Mit fortschreitendem Spielverlauf werden neue Stadtviertel, weitere Kundengruppen und zusätzliche Rezepte freigeschaltet. Sogar Geldwäsche gehört zum Spielprinzip: Die illegalen Gewinne können über örtliche Unternehmen in scheinbar legale Einnahmen umgewandelt werden, um den Steuerbehörden keinen Anlass für Nachforschungen zu geben.
Ob Mr Trippy an den enormen Erfolg von Schedule I anknüpfen kann, bleibt abzuwarten. Das ungewöhnliche Szenario dürfte dem Spiel jedoch schon jetzt Aufmerksamkeit verschaffen. Einen Veröffentlichungstermin gibt es bisher nicht.