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MQ-4C Triton: US-Marine schließt Testreihe mit Aufklärungsdrohne ab

Die Aufklärungsdrohne Triton hat die erste Testreihe über dem Pazifik erfolgreich absolviert. Als nächstes wird sie über dem Atlantik fliegen. Die US-Marine will sie künftig als unbemannten Aufklärer einsetzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Drohne MQ-4C Triton im Landeanflug (am 13.März 2014): Patrouillenflüge über Meer und Küsten
Drohne MQ-4C Triton im Landeanflug (am 13.März 2014): Patrouillenflüge über Meer und Küsten (Bild: Alan Radecki/Northrop Grumman)

Die US-Marine und der US-Luftfahrt- und Rüstungskonzern Northrop Grumman haben erfolgreich das Testprogramm für die Drohne MQ-4C Triton abgeschlossen. Eine weitere Testreihe ist in Vorbereitung. Die Marine will die Triton künftig als unbemannten Aufklärer einsetzen.

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Die MQ-4C Triton ist eine Aufklärungsdrohne für die Marine. Sie basiert auf dem von der US-Luftwaffe eingesetzten Global Hawk, wurde aber von Northrop Grumman auf die Anforderungen der US-Marine angepasst. So wurden unter anderem das Flugwerk und die Ausstattung modifiziert.

Tests in der Luft und am Simulator

Das Testprogramm begann im Mai vergangenen Jahres; es umfasste 13 Flüge mit einer Gesamtdauer von 81 Stunden. Dabei stieg das unbemannte Fluggerät (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) bis in eine Höhe von über 18.000 Metern auf - beinahe doppelt so hoch wie Verkehrsflugzeuge. Zusätzlich hat Northrop Grumman nach eigenen Angaben "tausende Stunden" mit Flügen am Simulator verbracht.

  • Die Drohne MQ-4C Triton von Northrop Grumman (Foto: Northrop Grumman)
  • Die US-Marine will die Triton als unbemannten Aufklärer einsetzen. (Foto: Northrop Grumman)
  • Sie kann bis zu 28 Stunden in der Luft bleiben und soll See- und Küstengebiete überwachen. (Foto: Northrop Grumman)
  • Triton basiert auf der Drohne Global Hawk, die für die US-Marine modifiziert wurde. (Foto: Northrop Grumman)
  • Der Erstflug der Drohne fand am 22. Mai 2013 statt.  (Foto: Northrop Grumman)
  • Die erste Testreihe endete im März 2014. (Foto: Alan Radecki/Northrop Grumman)
Die Drohne MQ-4C Triton von Northrop Grumman (Foto: Northrop Grumman)

Als nächstes will die US-Marine weitere Flüge mit einer zweiten Triton durchführen. Nach der erfolgreichen Testreihe könne das UAV in verschiedenen Höhen, Geschwindigkeiten sowie mit verschiedenen Nutzlasten fliegen, erklärt James Hoke, der das Triton-Programm bei der US-Marine leitet. Die zweite Testreihe wird vom Marinefliegerstützpunkt Patuxent River im US-Bundesstaat Maryland durchgeführt. Die ersten Tests fanden über dem Pazifik statt - die Triton startete vom Northrop-Grumman-Gelände in Palmdale im US-Bundesstaat Kalifornien.

Drohne mit Strahltriebwerk

Die Triton ist über 14 Meter lang und hat eine Spannweite von knapp 40 Metern. Als Antrieb dient ein Strahltriebwerk, das eine Höchstgeschwindigkeit von 331 Knoten, über 610 Kilometer pro Stunde, ermöglicht. Ihr maximales Startgewicht beträgt 14,6 Tonnen.

Die Triton ist eine Aufklärungsdrohne für lange Missionen in großer Höhe. Sie kann bis zu 17.200 Metern hoch aufsteigen und über 15.000 Kilometer fliegen, ohne aufzutanken. Die maximale Einsatzdauer beträgt 28 Stunden, wobei das Einsatzgebiet in erster Linie der Pazifik sein wird. Die Drohne soll über dem offenen Meer und der Küste patrouillieren.

Die Drohne soll die bemannten Aufklärer vom Typ Boeing P-8 Poseidon unterstützen, die wiederum die veraltete Lockheed P-3 Orion ersetzen werden. die US-Marine hat 68 Tritons bei Northrop Grumman bestellt.



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Anonymer Nutzer 27. Mär 2014

Bewaffnete Aufklärung ist nichts Ungewöhnliches.

BangerzZ 25. Mär 2014

Man sollte dann aber vielleicht auch sagen das das die offiziell angegebene maximal...


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