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MQ-25A Stingray: Luftbetankungsdrohne der U.S. Navy absolviert Erstflug

Die U.S. Navy hat ihre Luftbetankungs-Drohne MQ-25A Stingray erstmals erprobt. Sie dürfte die Einsatzmöglichkeiten von Flugzeugträgern verändern.
/ Michael Linden
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MQ-25A Stingray (Bild: Boeing)
MQ-25A Stingray Bild: Boeing

Am 25. April 2026 um 10:49 Uhr Ortszeit ist die MQ-25A Stingray vom Mid America Airport im US-Bundesstaat Illinois abgehoben und blieb rund zwei Stunden in der Luft. Gesteuert wurde die Flieger-Luftbetankungsdrohne per Fernkontrolle von einer Bodenstation aus. Piloten von Boeing und Mitarbeiter der Navy überwachten den Flug gemeinsam. Laut offizieller Mitteilung(öffnet im neuen Fenster) verlief der Erstflug ohne Probleme.

Eine Drohne übernimmt die Tankerrolle auf dem Träger

Der Flug diente zur Grundverifikation: Flugregelung, Triebwerksleistung und Handling-Eigenschaften wurden getestet. Die MQ-25A ist laut Navy das erste operationelle, trägergestützte unbemannte Luftfahrzeugsystem überhaupt – und sie soll nicht schießen oder aufklären, sondern andere Flugzeuge betanken. Kampfflugzeuge sollen dadurch länger in der Luft bleiben und weiter entfernte Ziele erreichen können.

Testprogramm und Verlegung nach Maryland geplant

Programmmanager Captain Daniel Fucito kündigte an, dass sich der Flugtest nun auf die Erweiterung des Leistungsspektrums und die Systemverifikation fokussieren werde. Im Anschluss soll die Maschine noch in diesem Jahr zur Naval Air Station Patuxent River in Maryland überführt werden. Parallel läuft die Integrationsarbeit am Bodenkontrollsystem, das für den Trägerbetrieb zuverlässig genug sein muss.

Bislang übernehmen bemannte Kampfjets die Tankerrolle im Trägerverband – mit dem Stingray soll das entfallen.


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