• IT-Karriere:
  • Services:

MP3-Player: Sleevenote ist ein Player für Album-Liebhaber

Eine Platte wirkt auch durch ihr Cover. Das wird auf dem Bildschirm des Players Sleevenote groß angezeigt.

Artikel veröffentlicht am ,
Musik-Player Sleevenote: Der Bildschirm ist größer als ein CD-Cover.
Musik-Player Sleevenote: Der Bildschirm ist größer als ein CD-Cover. (Bild: Joel Knight/Sleevenote)

Ein Musikabspielgerät, das dem Gesamtkunstwerk Album gerecht werden will: Der britische Musiker und Designer Tom Vek hat mit Sleevenote ein Gerät entworfen, das nicht nur Musik abspielt, sondern auch die visuelle Gestaltung einer Platte zur Geltung bringt. Bisher ist es allerdings nur ein Konzept.

Stellenmarkt
  1. Stadt Köln, Köln
  2. über duerenhoff GmbH, Raum München

Das Auffälligste an Sleevenote ist der Bildschirm: Er ist 7,5 Zoll, also 19 Zentimeter groß. Mit seinem breiten schwarzen Rahmen sei das Gerät fast so groß wie die Hülle einer analogen Single und größer als die einer CD, betonen die Entwickler. Es sei ein Gerät "für Album-Liebhaber", das es ermöglichen soll, dass digitale Musik auch optisch wirkt.

Durch das Booklet kann geblättert werden

Doch der Bildschirm zeigt nicht nur das Cover einer Platte: Es ist ein Touchscreen, der auch Gesten erkennt. So kann das Booklet durchgeblättert oder auf der Rückseite des Covers die Liste der Titel betrachtet werden. Einzelne Titel sollen sich durch Antippen abspielen lassen. Es gibt aber auch physische Bedienelemente auf der Oberseite des Gerätes.

Als Anschlüsse gibt es eine 3,5 Millimeter Klinkenbuchse, ein USB-C Anschluss sowie Bluetooth und WLAN, unter anderem für den Zugang zu den Streaming-Diensten Apple Music und Spotify. Der Akku soll einen ganze Tag lang halten. Für die eigene Musik hat das Gerät einen 250 GByte großen Speicher.

Es habe ihn schon früher lange gestört, dass die meisten mobilen Abspielgeräte das Cover eines Albums, wenn überhaupt, nur in Briefmarkengröße darstellten, sagte Vek dem US-Onlinenachrichtenangebot Engadget. Deshalb entwickelte er Mitte des vergangenen Jahrzehnts eine Musikabspiel-App für iPads, die das Cover entsprechend groß präsentierte.

Im nächsten Schritt will Vek einen Player herausbringen, der das ermöglicht. Das Gerät sieht schick aus, hat aber den Nachteil, dass es durch den Bildschirm auch recht groß ist: Die Kantenlänge beträgt jeweils 16 Zentimeter, es ist über 2 Zentimeter dick. Damit ist es als mobiles Gerät nur bedingt geeignet. Zudem ist es mit 543 britischen Pfund, umgerechnet 606 Euro, recht teuer.

Sleevenote ist erst ein Konzept

Derzeit ist Sleevenote nur ein Konzept. Um daraus ein fertiges Produkt zu machen, haben Vek und seine Mitstreiter eine Crowdfunding-Kampagne über die Plattform Indiegogo initiiert. Darüber wollen sie eine knappe halbe Million britische Pfund, umgerechnet knapp über 555.000 Euro einsammeln. Ob die Kampagne ein Erfolg wird, ist fraglich: Bisher hat sich nur ein Unterstützer gefunden, der etwas über 600 Euro zugesagt hat.

Sollte die Kampagne doch noch erfolgreich sein, sollen die ersten Geräte im Oktober kommenden Jahres ausgeliefert werden. Wie bei allen Crowdfunding-Kampagnen kann sich das auch noch verschieben. In seltenen Fällen wurden Produkte gar nicht geliefert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

Dwalinn 13. Nov 2020

Aber wer ist sonst bereit ein Gerät (was sicher über 200¤ kosten wird) speziell dafür zu...

Dwalinn 13. Nov 2020

Die das Album schön auf einem Tablet anzeigt.... wobei das auch andere Apps machen...

AllDayPiano 13. Nov 2020

Irgendwie weiß ich nicht so recht, was ich davon halten soll. Genial wäre natürlich, wenn...

club-mate 12. Nov 2020

Mag die Idee irgendwie. Kann mir gut vorstellen mir sowas hier auf meine Kommode zu...

Wabba 12. Nov 2020

Bigger than a CD, nearly the size of a 7" record. Das soll wohl ein Feature...


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben 2020-2021

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben 2020-2021 Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /