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Mozjpeg: Mozilla will JPEGs besser komprimieren

Mozilla Research hat mit Mozjpeg einen neuen JPEG-Encoder vorgestellt, der eine bessere Kompression von JPEG-Bildern ermöglichen soll, ohne dass deren Qualität leidet. So sollen Webseiten schneller dargestellt werden können.
/ Andreas Donath
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JPEGs sollen dank Mozillas Hilfe platzsparender werden. (Bild: Andreas Donath/Golem.de)
JPEGs sollen dank Mozillas Hilfe platzsparender werden. Bild: Andreas Donath/Golem.de

Mit dem Projekt Mozjpeg(öffnet im neuen Fenster) will Mozilla einen JPEG-Encoder entwickeln(öffnet im neuen Fenster) , der eine deutlich bessere Kompression der Bilder mit sich bringen soll. In Versuchen mit 1.500 Bildern aus der Wikipedia konnten im Schnitt um zehn Prozent niedrigere Dateigrößen erzielt werden.

JPEGs gibt es seit 1992. Es dürfte das mit Abstand am weitesten verbreitete, verlustbehaftete Bildformat überhaupt sein. Praktisch jede Software kann das Format darstellen, jede Digitalkamera verwendet es und im Web wird es neben GIFs von allen handelsüblichen Browsern mit Ausnahme von reinen Textbrowsern angezeigt.

Mozilla Research hofft, durch die Optimierung des Encoders das Web etwas schneller zu machen, doch das Projekt ist mit der Veröffentlichung von Mozjpeg 1.0 noch ganz am Anfang. Der Encoder ist ein Fork von libjpeg-turbo(öffnet im neuen Fenster) mit integrierter jpgcrush-Funktion(öffnet im neuen Fenster) . Letztere ist ein Perl-Script von Loren Merritt, das die Dateigrößen verlustlos verringert, indem es herausfindet, welche Progressive-Coding-Konfiguration die geringste Datenmenge benötigt.

In künftigen Versionen soll Mozjpeg auch noch die Trellis-Quantisierung(öffnet im neuen Fenster) nutzen können, um das Encoding weiter zu verbessern.


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