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Wie die neue Technik am Ende im Firefox landet, ist noch nicht abesehbar.
Wie die neue Technik am Ende im Firefox landet, ist noch nicht abesehbar. (Bild: Mozilla)

Einfacher und freier Zugang zu neuer Technik

Das liebste Thema dieser Ermeging Technology ist für White wohl VR beziehungsweise auch Mixed Reality, je nach Einsatzzweck der zugrunde liegenden Technik. Das hat augenscheinlich zwei verschiedene Gründe, die aber beide sehr gut in das Gesamtbild der Werte passen, die Mozilla als Unternehmen nach außen vertreten will.

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So spricht White einerseits für Einsatzzwecke von VR nicht etwa viel von Spielen oder gar von Pornografie, sondern von einem an Parkinson Erkrankten, der sein Bett nicht mehr selbstständig verlassen kann. Mit Hilfe von VR kann dieser aber doch noch einen interaktiven Urlaub in Kambodscha machen und die Tempel-Ruinen von Angkor Wat besichtigen.

Andererseits will Mozilla mit der Verwendung von VR im Web laut White auch die Einstiegsschwelle in VR-Technik möglichst gering halten. Dank WebVR bräuchten Nutzer keine speziellen Betriebssysteme, teure Software oder Hardware zu nutzen. Im Idealfall reicht ein preiswertes Smartphone, das die meisten Nutzer ohnehin haben.

Aber auch für Entwickler, vor allem jene, die schon Web-Techniken beherrschen, sollen die Hürden zum Einstieg in die Technik möglichst gering sein. Dafür entsteht etwa die Bibliothek A-Frame, die sehr weit abstrahiert und es so aber schnell möglich macht, mit wenigen Zeilen Javascript 3D-Welten zu erzeugen.

Reden mit dem Web

Noch in der Demo- und Experimentierphase sind dagegen die Sprachfunktionen im Browser. Zwar kann Firefox inzwischen Webseiten in verschiedenen Sprachen und mit unterschiedlichen Stimmen vorlesen, eine Interaktion mit dem Web analog zum Umgang mit digitalen Assistenten von Amazon, Apple, Google oder Microsoft ist jedoch noch nicht möglich.

Das Team von White baut dazu gerade eigene freie Techniken, Schnittstellen und auch Datenbanken auf. In dem Projekt Common Voice etwa werden Sprachdaten per Crowdsourcing gesammelt, annotiert und bewertet. Anschließend sollen damit dann Modelle aufgebaut werden und diese samt Implementierung auch unter freien Lizenzen veröffentlicht werden - ganz im Gegensatz zur Konkurrenz.

Das ermöglicht wie bei WebVR ebenso eine für Nutzer und Entwickler relativ niedrige Einstiegsschwelle. Entwickler kommen so auch kostengünstig an Daten und Modelle, die Geschäftsideen abseits der "Corporate Silos" der großen kommerziellen Konkurrenten von Mozilla ermöglichen. Langfristig könnte diese Herangehensweise auch auf viele andere Anwendungen des maschinellen Lernens ausgedehnt werden.

Wie immer Infrastruktur

Das sind alles jedoch Ideen, deren Umsetzung noch teilweise weit in der Zukunft liegt und auch die Ausgestaltung der genutzten Technik ist in vielen Fällen noch nicht abschließen geklärt. Auf dem Weg zur Umsetzung maßgeblich helfen soll bei Mozilla künftig ein Product Manager, der Ziele für die einzelnen technischen Produkte definiert und die Technik in die richtige Richtung lenken soll.

Vermutlich wird aber auch das nicht dazu führen, dass Mozilla eigene neue Produkte auf den Markt bringen wird, die mit den Angeboten etwa von Apple oder Google direkt konkurrieren werden. Wahrscheinlicher ist, dass die Produkte von Mozillas Emerging Technology, wie eben der Firefox auch, lediglich den Kontakt von Nutzern und Anbietern ermöglicht. Im Prinzip werden dies dann Infrastruktur-Produkte, von denen die Endnutzer kaum Kenntnis nehmen werden.

 Mozilla: Wenn Experimente besser sind als Produkte

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gaciju 04. Nov 2017

Danke fuer den Artikel. Die Mozilla Foundation leistet gute und wichtige Arbeit...

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Vögelchen 03. Nov 2017

Eine Liste der Facebook-Freunde?

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Der braune Lurch 03. Nov 2017

Das ist meiner Meinung nach falsch. Es verhält sich mit Daala wie mit Opus: entwickelt...

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