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Mozilla: Viel Kritik am neuen Firefox für Android

Mozilla rollt den neuen Firefox für Android nun an alle als Update aus. Das neue Design und fehlende Funktionen kommen aber nicht immer gut an.
/ Sebastian Grüner
83 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Mozilla verteilt den neuen Firefox für Android. (Bild: Mozilla)
Mozilla verteilt den neuen Firefox für Android. Bild: Mozilla

Nach dem schrittweisen Start vor wenigen Wochen wird Browser-Hersteller Mozilla den von Grund auf neu gestalteten Firefox für Android nun als Upgrade für alle(öffnet im neuen Fenster) verteilen. Das geschieht bereits in Europa, in den nächsten Tagen soll Nordamerika folgen, wie Mozilla mitteilte. Der Hersteller bezeichnet die neue Version mit einem stark veränderten Design als Neustart, der allerdings wird von reichlich Kritik begleitet.

So finden sich nun etwa in Googles Play-Store eine Vielzahl von 1-Stern-Bewertungen(öffnet im neuen Fenster), die sich in den meisten Fällen auf die neue Version und das damit verbundene Design beziehen. Darauf weist das Magazin The Register(öffnet im neuen Fenster) hin. Ähnlich sieht es auf Hacker-News(öffnet im neuen Fenster) und in weiteren Online-Foren aus.

Kritisiert wird dabei etwa prinzipiell das neue Erscheinungsbild oder aber auch die deutlich veränderten Abläufe zur Nutzung. Hinzu kommen Berichte über Abstürze und Beschwerden über fehlende Erweiterungen, denn bisher können in der neuen Version nur 9 Erweiterungen genutzt werden. Neue Erweiterungen möchte Mozilla künftig zunächst nur über eine Whitelist zulassen. Es können also nicht einfach beliebige Erweiterungen installiert werden.

Der neue Browser scheint von vielen Nutzerinnen und Nutzern allerdings auch wie von Mozilla gewünscht gut angenommen zu werden. Er wird von ihnen als schneller und flüssiger beschrieben. Grundlage dafür ist vermutlich die neue technische Basis des Browsers. So nutzt der neue Firefox-Browser für Android wie sein Pendant Firefox Klar das sogenannte Geckoview. Ziel von Geckoview ist es, die eigentliche Rendering-Engine Gecko des Firefox-Browsers in eine eigene Bibliothek auszulagern und somit von der UI des Browsers zu trennen.


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