Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Mozilla Servo: Samsung beteiligt sich an Browser der nächsten Generation

Samsung beteiligt sich an der Entwicklung von Mozillas Browser-Engine der nächsten Generation mit Namen Servo. Im ersten Schritt soll die auf Multi- und Many-Core-Prozessoren ausgelegte Servo-Engine auf ARM und Android portiert werden.
/ Jens Ihlenfeld
7 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Rust-Portierung auf ARM und Android von Samsung (Bild: Mozilla)
Rust-Portierung auf ARM und Android von Samsung Bild: Mozilla

Mozilla arbeitet seit geraumer Zeit an Servo , einer von Grund auf neu entwickelten Browser-Engine, die Multi- und Many-Core-Prozessoren effizient nutzen können soll. Servo könnte eines Tages die in Firefox eingesetzte Browser-Engine Gecko ablösen. Ab sofort beteiligt sich Samsung an dem Forschungsprojekt, das Mozilla und Samsung gemeinsam auf ARM-Prozessoren portieren wollen.

Samsung hat bereits ein ARM-Backend für die auf parallele Programmierung ausgelegte Programmiersprache Rust entwickelt, in der Servo geschrieben ist. Samsung stellt zudem die notwendige Build-Infrastruktur zur Verfügung, um Servo für Android zu erstellen. Zugleich wurde Rust in der Version 0.6(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht.

Innerhalb des nächsten Jahres soll eine erste stabile Version von Rust erscheinen. Zugleich wolle Mozilla vermehrt Ressourcen in die Entwicklung von Servo stecken, um zu beweisen, dass es möglich sei, einen schnellen, durchweg parallel arbeitenden Browser zu entwickeln, so Mozillas Technikchef Brendan Eich(öffnet im neuen Fenster) .

Damit ist eine skalierbare Rendering-Engine gemeint, deren Rendering-Pipeline in mehrere Tasks aufgespalten ist, die als schlanke Rust-Threads umgesetzt sind.


Relevante Themen