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Servo könnte die zukünftige Engine des Firefox werden, fest steht das aber noch nicht.
Servo könnte die zukünftige Engine des Firefox werden, fest steht das aber noch nicht. (Bild: Mozilla)

Mozilla: Servo, der Wikipedia-Browser

Servo könnte die zukünftige Engine des Firefox werden, fest steht das aber noch nicht.
Servo könnte die zukünftige Engine des Firefox werden, fest steht das aber noch nicht. (Bild: Mozilla)

Noch könne die Servo-Engine nicht viel, aber als Wikipedia-Browser sei sie gut genug, sagt ein Mozilla-Entwickler auf der Fosdem. Dabei wird klar, dass zur vollen Web-Unterstützung noch einiges fehlt.

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Mozilla sieht die neue Rendering-Engine Servo nach wie vor als Forschungsprojekt an, auch für die Programmiersprache Rust, wie der Entwickler Josh Matthews auf der Fosdem bestätigt. In seinem kurzen Vortrag gibt er einen sehr scherzhaften Überblick über die aktuellen Funktionen, die Servo unterstützt. So sei etwa die Anzeige der Seite der Wikipedia damit "einfach großartig".

Ebenso könnten Formulare und statische Blogs angezeigt werden. Zudem gebe es grundlegende Unterstützung für Canvas-Elemente und CSS1 sowie CSS2 seien fast vollständig. Auch genutzt werden könnten Workers, Session-Storage, HTML-Style-Elemente sowie die Firefox Entwicklerwerkzeuge. Kompilieren lasse sich Servo auf Android, Mac OS X und Linux, auch für die 64-Bit ARM-Architektur (Aarch64).

Noch fehlen viele Funktionen

Matthews weist darauf hin, dass das kleine Team einfach viel zu wenige Ressourcen habe und auf Mitarbeit von außen angewiesen sei. Tatsächliche Schwierigkeiten bei der Implementierung sieht er nicht, es sei aber schlicht sehr viel Arbeit. Wohl auch deshalb kommentierte der Mozilla-Angestellte die Liste der noch fehlenden wichtigen Bestandteile häufig ironisch.

Wer benötige denn schon Iframes, ein inneres HTML oder auch Unicode-Eingaben, fragt der Entwickler sichtlich gelassen. Ebenso fehlt noch die Unterstützung für Websockets, Cookies, animierte Gif-Dateien, Datei-Upload, IndexedDB oder CSS3-Layouts. Viele der noch umzusetzenden Elemente sind aber eher einfache Kopien aus den jeweiligen Spezifikationen, weshalb auch viele Studenten Code als Kursaufgaben beitragen, wie Matthews erklärt.

Der Code zu Servo findet sich auf Github. Einen technisch detaillierten Vortrag zu der Rendering-Engine und deren Fortschritt hielt der Entwickler Jack Moffitt auf der Linux-Conf-Au vor etwa zwei Wochen.


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Lala Satalin... 08. Feb 2015

Ich denke, wenn es so weit ist wechseln Gecko-Entwickler zu Servo, damit das dort...

Lala Satalin... 08. Feb 2015

Ein großer Schritt in die richtige Richtung, wenn ich mich noch an einen Render der...



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