Mozilla: Google und Microsoft retten MDN-Web-Doku

Die Finanzierung der Web-Doku MDN soll nach Mozillas Kündigungen gerettet werden. Microsoft und Google stellen sehr viel Geld.

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Das MDN-Logo ist ein Tyrannosaurus Rex.
Das MDN-Logo ist ein Tyrannosaurus Rex. (Bild: Axel Schmidt/Getty Images)

Browserhersteller Mozilla hat gemeinsam mit Partnern die Initiative Open Web Docs (OWD) gegründet. Konkret handelt es sich bei OWD um ein Projekt, das die dauerhafte Finanzierung der MDN Web Docs sicherstellen soll. Die Zukunft des Projekts zur freien Dokumentation von Webtechniken, das Mozilla selbst als De-facto-Standardquelle bezeichnet, war nach den Massenentlassungen bei Browserhersteller Mozilla im Sommer 2020 ungewiss. Nun beteiligen sich auch die anderen Browserhersteller finanziell an dem Projekt.

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Die wichtigsten Geldgeber sind bisher Microsoft und Google, die dem OWD-Projekt zusammen 500.000 US-Dollar zur Verfügung stellen. Zusätzlich dazu beteiligen sich auch die Open-Source- und Web-Spezialisten von Igalia oder das Startup Coil an dem Projekt. Letztere arbeiten an einem neuen Monetarisierungssystem für Inhalte im Web. Zusätzlich zu den finanziellen Zuwendungen wollen das World Wide Web Consortium (W3C) und Samsung sowie natürlich auch Mozilla weiterhin inhaltlich zu MDN beitragen.

Bereits als Reaktion auf die Entlassungen hatte Mozilla bestätigt, dass zumindest die Webseite zunächst erhalten bleiben und gemeinsam mit Partnern sowie der Community nach einer langfristigen Lösung gesucht werden soll. Mozilla bekräftigte dann, das Unternehmen werde weiter daran arbeiten, wichtige Plattform-Updates zu dokumentieren. Nur solle das zusammen mit der Community geschehen.

Die Initiative OWD stellt dafür die Finanzierung. Ziel ist es, MDN unabhängig von einem einzelnen Unternehmen weiterzuführen. Dafür soll OWD unter anderem Vollzeitangestellte bezahlen. Als erste Aufgabe soll der bereits von Mozilla begonnene technische Umbau der MDN-Infrastruktur abgeschlossen werden.

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