Mozilla: Firefox wird in Windows 10 einfacher zum Standardbrowser

Firefox Version 91 kann auch aus dem Browser heraus als Standardprogramm festgelegt werden. Das war bisher Microsoft Edge vorbehalten.

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Firefox 91 kann wie Edge direkt aus der App heraus als Standard gewählt werden.
Firefox 91 kann wie Edge direkt aus der App heraus als Standard gewählt werden. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)

Mit der aktuellen Version 91 hat Firefox vor kurzem unter Windows 10 eine weniger offensichtliche Funktion eingeführt. Der Browser kann aus dem Programm heraus als Standardbrowser festgelegt werden. Firefox setzt den entsprechenden Punkt automatisch in den Systemeinstellungen des Betriebssystems.

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Eigentlich ist diese Funktion Microsofts eigenem Edge-Browser vorbehalten. Konkurrenzprodukte wie Chrome müssen hingegen manuell über die Systemeinstellungen in Windows 10 als Standardbrowser festgelegt werden - eine Hürde, die Microsoft bereits seit langem eingebaut hat. Offiziell will das Unternehmen unter anderem dadurch Schäden durch Malware vermindern, indem externe Programme nicht einfach Einstellungen festlegen können. Der Schritt ist aber auch Werbung für den eigenen Edge-Browser, der sich recht einfach als Standardprogramm festlegen lässt.

Windows 11 macht es schwerer

"Leute sollten die Möglichkeit erhalten, einfach und simpel Standardprogramme zu setzen - das tun sie aber nicht", sagt Mozilla dem Magazin The Verge. Das Softwareunternehmen versucht seit dem Jahr 2015, Microsoft von diesem Standpunkt zu überzeugen. In einem offenen Brief an CEO Satya Nadella prangerte Mozilla-CEO Chris Beard die erschwerte Browserwahl an.

Stattdessen gibt es bei der Browserauswahl im neuen Windows 11 mehr Kritik. Standardbrowser werden künftig mit einem Auswahlhäkchen versehen. Wird die Schaltfläche "Diese App immer benutzen" nicht angewählt, wird wieder Microsoft Edge, der Werksstandard, beim nächsten Öffnen eines Links verwendet.

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Zudem wird das Standardprogramm in Windows 11 nur noch pro Dateityp festgelegt. In Windows 10 werden diverse Dateitypen unter einer Gruppe zusammengefasst, die vom selben Programm geöffnet werden kann. Für alternative Browser müssen daher viele verschiedene Einstellungen verändert werden. So kann Firefox etwa für HTTP und HTTPs verwendet werden, während für FTP, Xhtml, PDF und mehr weiterhin Edge aktiviert ist.

Zumindest in Windows 10 ist das Festlegen von Firefox als Standardbrowser nun einfacher.

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