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Benutzerfreundliche Werbung als Geschäftsmodell

Mit den Suggested Tiles will Mozilla den Beweis antreten, dass die von Auftraggebern oft geforderte personalisierte Werbung auch dann umsetzbar ist, wenn die Privatsphäre der Nutzer geschützt wird. Dieses Anliegen betont auch Finch, der sich eine noch bessere Transparenz für das Programm wünscht.

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Bisher ist etwa bekannt, dass die Logik zum Unterbreiten der Vorschläge in Firefox selbst untergebracht ist und nicht über entfernte Server abgewickelt wird. Außerdem sammelt der Browser keinerlei neue Daten, sondern wertet nur vorhandene aus.

Finch formuliert aber auch den Wunsch, dass eben diese Vorgänge noch besser für den einzelnen Nutzer nachvollziehbar sein müssten. Denkbar wäre etwa eine bessere Verfügbarkeit der URL-Liste sowie der Produktkategorien, damit die Anwender verstehen, warum sie welche Werbung angezeigt bekommen. Dies könnte zum Beispiel über eine Webseite oder auch direkt in der Oberfläche des Firefox geschehen.

Dies ist aber nur eine weitere Idee, die bisher noch nicht umgesetzt wurde. Mozilla konzentriert sich zunächst darauf, so viele Informationen wie möglich nach außen zu tragen. So ist bereits in der Ankündigung auf das Opt-out hingewiesen worden, womit die Anwender die Suggested Tiles einfach abschalten können.

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Ebenso sollen Nutzer die Gelegenheit dazu haben zu verstehen, wie genau Mozilla mit seinen Werbepartnern zusammenarbeitet und welche Informationen dabei ausgetauscht werden. Die hierzu angefertigte Infografik, in der auch die Backend-Server erklärt werden, will das Team außerdem noch in andere Sprachen übersetzen.

Vorsichtige Veröffentlichung

Technisch ist das neue Werbeprogramm laut Finch so gut wie fertig. Mozillas Team sei mit den bisher durchgeführten Tests sehr zufrieden. An die Firefox-Nutzer werden die Suggested Tiles dennoch eher zurückhaltend ausgeliefert. Begonnen werden soll im dritten Quartal mit den Anwendern in den USA.

Frühestens für Herbst ist dann die weitere Verbreitung in anderen Märkten zu erwarten, also auch Europa. Diese vorsichtige Vorgehensweise liegt wahrscheinlich nicht nur an den bereits genannten, eher organisatorischen Problemen.

Natürlich müssen sich die damit verbundenen Ausgaben für Mozilla auch rechnen. Wie bei jedem anderen Produkt sollte sich die Arbeit für die Suggested Tiles über die Einnahmen finanzieren können. Tatsächlich gebe es zurzeit aber immer noch nur sehr wenige wirklich grenzüberschreitende Werbekampagnen, sagt Finch. Das weltweite Anbieten von Suggested Tiles lohnt sich also nur, wenn die Partner dafür bereitstehen.

Langfristig allerdings erhofft sich Mozilla wohl Einnahmen, die die bisherige starke Abhängigkeit von Suchmaschinenbetreibern zumindest etwas aufbrechen. Dass diese Diversifizierung ein wichtiger Grund für die neuen Werbeformen in dem Browser ist, bestätigt auch Finch.

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Wander 12. Jun 2015

Natürlich erwarte ich das, zumindest in groben Umrissen. Wie sonst kannst du Kritik an...

hiDDen 12. Jun 2015

Naja... da steht, dass sie _viele_ Werte teilen würden und nicht, dass sie zu alles und...

Lala Satalin... 11. Jun 2015

Die jeder sowieso direkt deaktivieren wird. Joah, wirklich tolle Zukunft. ;)


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