Abo
  • Services:
Anzeige
Mozilla beginnt kommende Woche mit dem Testen der Suggested Tiles.
Mozilla beginnt kommende Woche mit dem Testen der Suggested Tiles. (Bild: Mozilla/CC-BY-SA 3.0)

Benutzerfreundliche Werbung als Geschäftsmodell

Mit den Suggested Tiles will Mozilla den Beweis antreten, dass die von Auftraggebern oft geforderte personalisierte Werbung auch dann umsetzbar ist, wenn die Privatsphäre der Nutzer geschützt wird. Dieses Anliegen betont auch Finch, der sich eine noch bessere Transparenz für das Programm wünscht.

Anzeige

Bisher ist etwa bekannt, dass die Logik zum Unterbreiten der Vorschläge in Firefox selbst untergebracht ist und nicht über entfernte Server abgewickelt wird. Außerdem sammelt der Browser keinerlei neue Daten, sondern wertet nur vorhandene aus.

Finch formuliert aber auch den Wunsch, dass eben diese Vorgänge noch besser für den einzelnen Nutzer nachvollziehbar sein müssten. Denkbar wäre etwa eine bessere Verfügbarkeit der URL-Liste sowie der Produktkategorien, damit die Anwender verstehen, warum sie welche Werbung angezeigt bekommen. Dies könnte zum Beispiel über eine Webseite oder auch direkt in der Oberfläche des Firefox geschehen.

Dies ist aber nur eine weitere Idee, die bisher noch nicht umgesetzt wurde. Mozilla konzentriert sich zunächst darauf, so viele Informationen wie möglich nach außen zu tragen. So ist bereits in der Ankündigung auf das Opt-out hingewiesen worden, womit die Anwender die Suggested Tiles einfach abschalten können.

Ebenso sollen Nutzer die Gelegenheit dazu haben zu verstehen, wie genau Mozilla mit seinen Werbepartnern zusammenarbeitet und welche Informationen dabei ausgetauscht werden. Die hierzu angefertigte Infografik, in der auch die Backend-Server erklärt werden, will das Team außerdem noch in andere Sprachen übersetzen.

Vorsichtige Veröffentlichung

Technisch ist das neue Werbeprogramm laut Finch so gut wie fertig. Mozillas Team sei mit den bisher durchgeführten Tests sehr zufrieden. An die Firefox-Nutzer werden die Suggested Tiles dennoch eher zurückhaltend ausgeliefert. Begonnen werden soll im dritten Quartal mit den Anwendern in den USA.

Frühestens für Herbst ist dann die weitere Verbreitung in anderen Märkten zu erwarten, also auch Europa. Diese vorsichtige Vorgehensweise liegt wahrscheinlich nicht nur an den bereits genannten, eher organisatorischen Problemen.

Natürlich müssen sich die damit verbundenen Ausgaben für Mozilla auch rechnen. Wie bei jedem anderen Produkt sollte sich die Arbeit für die Suggested Tiles über die Einnahmen finanzieren können. Tatsächlich gebe es zurzeit aber immer noch nur sehr wenige wirklich grenzüberschreitende Werbekampagnen, sagt Finch. Das weltweite Anbieten von Suggested Tiles lohnt sich also nur, wenn die Partner dafür bereitstehen.

Langfristig allerdings erhofft sich Mozilla wohl Einnahmen, die die bisherige starke Abhängigkeit von Suchmaschinenbetreibern zumindest etwas aufbrechen. Dass diese Diversifizierung ein wichtiger Grund für die neuen Werbeformen in dem Browser ist, bestätigt auch Finch.

 Mozilla Firefox: Werbung von und mit der Community

eye home zur Startseite
Wander 12. Jun 2015

Natürlich erwarte ich das, zumindest in groben Umrissen. Wie sonst kannst du Kritik an...

hiDDen 12. Jun 2015

Naja... da steht, dass sie _viele_ Werte teilen würden und nicht, dass sie zu alles und...

Lala Satalin... 11. Jun 2015

Die jeder sowieso direkt deaktivieren wird. Joah, wirklich tolle Zukunft. ;)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. HighTech communications GmbH, München
  2. Robert Bosch GmbH, Eisenach
  3. SYNLAB Holding Deutschland GmbH, Leverkusen
  4. GLOBALG.A.P. c/o FoodPLUS GmbH, Köln


Anzeige
Top-Angebote
  1. 39,00€
  2. 33,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Raumfahrt

    Falsch abgebogen wegen Eingabefehler

  2. Cloud

    AWS bringt den Appstore für Serverless-Software

  3. Free-to-Play-Strategie

    Total War Arena beginnt den Betabetrieb

  4. Funkchip

    US-Grenzbeamte können Pass-Signaturen nicht prüfen

  5. Telekom-Chef

    "Sorry! Da ist mir der Gaul durchgegangen"

  6. WD20SPZX

    Auch Western Digital bringt flache 2-TByte-HDD

  7. Metal Gear Survive im Test

    Himmelfahrtskommando ohne Solid Snake

  8. Cloud IoT Core

    Googles Cloud verwaltet weltweit IoT-Anlagen

  9. Schweden

    Netzbetreiber bietet 10 GBit/s für 45 Euro

  10. Reverse Engineering

    Das Xiaomi-Ökosystem vom Hersteller befreien



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Homepod im Test: Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
Homepod im Test
Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
  1. Rückstände Homepod macht weiße Ringe auf Holzmöbeln
  2. Smarter Lautsprecher Homepod schwer reparierbar
  3. Smarter Lautsprecher Homepod-Reparaturen kosten fast so viel wie ein neues Gerät

Indiegames-Rundschau: Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
Indiegames-Rundschau
Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
  1. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass
  2. Games 2017 Die besten Indiespiele des Jahres

HP Omen X VR im Test: VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
HP Omen X VR im Test
VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
  1. 3D Rudder Blackhawk Mehr Frags mit Fußschlaufen
  2. Kreativ-Apps für VR-Headsets Austoben im VR-Atelier
  3. Apps und Games für VR-Headsets Der virtuelle Blade Runner und Sport mit Sparc

  1. Re: Das sagt eine Schlange auch

    Topf | 19:35

  2. Re: Wozu überhaupt Cloud?

    WalterWhite | 19:34

  3. Re: Wie funktioniert Bonding?

    Schnarchnase | 19:30

  4. Re: "Ohne Smart Funktion" ist für mich ein Kaufgrund

    deutscher_michel | 19:27

  5. Re: Die Xiaomi-App übermittelt den Standort

    deutscher_michel | 19:25


  1. 17:17

  2. 16:50

  3. 16:05

  4. 15:45

  5. 15:24

  6. 14:47

  7. 14:10

  8. 13:49


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel