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Mozilla: Firefox soll Werbeblocker-APIs weiter unterstützen

Der Chrome-Browser soll neue Schnittstellen für Erweiterungen erhalten, mit denen Werbeblocker nicht mehr funktionieren. Mozilla stellt nun klar, dass dies nicht im Firefox -Browser umgesetzt wird.
/ Sebastian Grüner
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Der Firefox-Browser soll die Funktion für Werbeblocker-Addons erhalten. (Bild: Mathias Appel)
Der Firefox-Browser soll die Funktion für Werbeblocker-Addons erhalten. Bild: Mathias Appel / CC0 1.0

Die Schnittstellen für die aktuellen Firefox-Erweiterungen, die sogenannten Webextensions, sind fast vollständig kompatibel zu den Schnittstellen für Erweiterungen in Chrome. Das Team von Google plant jedoch Änderungen in Chrome , die die Funktion von Werbeblockern massiv einschränken würden. Mozilla stellt nun klar, diesem Schritt nicht folgen zu wollen.

In ihrem Addons-Blog führen die Firefox-Macher aus(öffnet im neuen Fenster) , dass ihnen eigentlich daran gelegen sei, ihre eigenen Schnittstellen für Erweiterungen zwar möglichst kompatibel zu denen von Chrome zu halten. Eine Verpflichtung dafür gebe es aber auf keinen Fall und auch schon jetzt würden sich die APIs an einigen bestimmten Stellen unterscheiden.

In dem als FAQ aufgebauten Blogposting heißt es darüber hinaus unmissverständlich: "Wir haben keine unmittelbaren Pläne, die Blockierfunktion der webRequest API zu entfernen" . Diesen Schritt plant jedoch das Google-Team, was eben zu den Einschränkungen für Werbeblocker führen würde. Mozilla will darüber hinaus auch aktiv mit den Entwicklern zusammenarbeiten, die diese Schnittstellen benutzen, um deren Verwendung besser zu verstehen.

Mozilla evaluiert zusätzlich zu der webRequest-API noch weitere Änderungen, die das Chrome-Team mit dem sogenannten Manifest v3 seiner Schnittstellen umsetzen will. Dazu gehören etwa Service-Worker für Aufgaben im Hintergrund oder auch eine feinere Kontrolle für Nutzer. Definitiv umsetzen will das Mozilla-Team eine Änderung, die erzwingt, dass Skripte der Erweiterungen nur noch mit den Berechtigungen jener Seite laufen, in die diese eingeschleust werden.

Erste Experimente mit den neuen Schnittstellen sollen für Entwickler noch in diesem Jahr in den Vorabversionen von Firefox bereitstehen.


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