• IT-Karriere:
  • Services:

Mozilla: Firefox OS 1.3 mit vielen Neuerungen

Mozilla hat das Smartphone-Betriebssystem Firefox OS in der Version 1.3 veröffentlicht. Das Update umfasst eine neue Kamera- und Foto-App und einen einfacheren Zugriff auf den Musikplayer. Das Verwalten von Apps soll einfacher möglich sein und das System zügiger reagieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Firefox OS 1.3 ist fertig.
Firefox OS 1.3 ist fertig. (Bild: Mozilla/Screenshot: Golem.de)

Firefox OS 1.3 wird derzeit an Gerätehersteller verteilt. Das Update bringt eine Reihe von Verbesserungen bei der Nutzung eines Firefox-OS-Smartphones. Die Kamera-App unterstützt nun konstanten Autofokus sowie ein Kameralicht - dies ist abhängig davon, ob die passende Hardware im Smartphone steckt. Die verbesserte Foto-App zeigt in der Monats- und Ordnerübersicht Informationen wie Aufnahmedatum, Dateityp und Dateigröße an.

Besssere App-Übersicht durch intelligente Sammlung

Stellenmarkt
  1. Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Blomberg
  2. InnoGames GmbH, Hamburg

Eine neue Funktion im Firefox-OS-Startbildschirm ist die intelligente Sammlung: Damit werden Apps automatisch in typischen Kategorien zusammengefasst, damit der Nutzer leichter den Überblick über die installierten Apps behält. Als Kategorien gibt es etwa Spiele, Social Apps, Musik oder Showbiz. Ein Klick auf die Kategorie zeigt die darin befindlichen Apps, wobei neu installierte Apps hervorgehoben werden. Auch Suchanfragen lassen sich als intelligente Sammlung ablegen.

Allgemein soll Firefox OS 1.3 eine Reihe von Geschwindigkeitsoptimierungen erhalten haben. Apps sollen schneller starten und allgemein soll das System flüssiger arbeiten. Im Golem.de-Test des Revolution-Smartphones von Geeksphone zeigte sich, dass Android auf dem Gerät wesentlich flüssiger und besser läuft als Firefox OS. Das könnte sich mit Firefox OS 1.3 ändern.

Schnellerer Zugriff auf den Musikplayer

Aus der Benachrichtigungsleiste oder vom Sperrbildschirm heraus lässt sich der Musikplayer steuern und die UKW-Radio-App kann bei Bedarf die Lautsprecher im Smartphone nutzen. Bei der adaptiven App-Suche wird nun auch der Firefox-Marktplatz berücksichtigt.

Einige überfällige Verbesserungen gibt es bei der SMS- und MMS-App: Sobald einer SMS ein Bild oder Video hinzugefügt wird, wird diese in eine MMS konvertiert. Nachrichtenentwürfe lassen sich nun speichern und auf Wunsch kann eine Übermittlungsbestätigung gesendet werden. Außerdem lassen sich MMS-Nachrichten auch an E-Mail-Adressen versenden. Die E-Mail-App von Firefox OS unterstützt erstmals POP3 und wurde um E-Mail-Benachrichtigungen erweitert.

Verbesserungen bei Bluetooth und Dual-SIM

Über Bluetooth lassen sich mit der neuen Version mehrere Dateien auf einmal versenden und Firefox OS beherrscht nun Dual-SIM-Dual-Standby. Damit können zwei SIM-Karten parallel verwendet und verwaltet werden, um etwa auf Reisen eine lokale SIM-Karte zu nutzen und so Roaminggebühren zu sparen. Zudem kann das Smartphone mit einer privaten und einer beruflichen SIM-Karte genutzt werden. Zusätzlich ist es möglich, Kontakte von jeder SIM-Karte auf das Gerät zu importieren.

Mit Firefox OS 1.3 gibt es auch einige Neuerungen für Entwickler: Mit einer eingebetteten WebGL-, asm.js- und Webaudio-Unterstützung sollen bessere Spiele für Firefox-OS-Smartphones machbar sein. Außerdem wird die NFC-Technik in Ansätzen unterstützt, so dass Entwickler damit bereits experimentieren können. Die offizielle NFC-Unterstützung folgt mit einem späteren Update.

Firefox OS 1.3 basiert auf Gecko 28 und den darin enthaltenen Optimierungen. Außerdem gibt es eine Reihe von neuen APIs. Der Speakermanager gestattet Entwicklern den Zugriff auf die Lautsprecher des Telefons und das aktualisierte WebIccManager-API unterstützt mehrere SIM-Karten. Ebenfalls neu ist das RTSP-Streaming-Framework und damit die Unterstützung für Audio-Streaming.

Arbeiten an Firefox OS 2.0 haben begonnen

Derzeit wird Firefox OS 1.3 an Smartphone-Hersteller verteilt. Wann es die Updates für die jeweiligen Geräte geben wird, ist noch nicht bekannt. Als nächster Schritt ist ein Update auf Firefox OS 1.4 geplant und die Arbeiten an Firefox OS 2.0 haben bereits begonnen. In der kommenden Hauptversion gibt es mit der Rocketbar eine schnell erreichbare Suche.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1439,90€ (Vergleichspreis: 1530,95€)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Anonymer Nutzer 09. Mai 2014

Wie ist die Adresse von der Kamera Webseite?


Folgen Sie uns
       


Kuschelroboter Lovot angesehen (CES 2020)

Lovot ist ein kleiner Roboter, der bei seinem Besitzer für gute Stimmung sorgen soll. Er lässt sich streicheln und reagiert mit freudigen Geräuschen.

Kuschelroboter Lovot angesehen (CES 2020) Video aufrufen
Support-Ende von Windows 7: Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist
Support-Ende von Windows 7
Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist

Windows 7 erreicht sein Lebensende (End of Life) und wird von Microsoft künftig nicht mehr mit Updates versorgt. Lohnt sich ein Umstieg auf Linux statt auf Windows 10? Wir finden: in den meisten Fällen schon.
Von Martin Loschwitz

  1. Lutris EA verbannt offenbar Linux-Gamer aus Battlefield 5
  2. Linux-Rechner System 76 will eigene Laptops bauen
  3. Grafiktreiber Nvidia will weiter einheitliches Speicher-API für Linux

Kaufberatung (2020): Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung (2020)
Die richtige CPU und Grafikkarte

Grafikkarten und Prozessoren wurden 2019 deutlich besser, denn AMD ist komplett auf 7-nm-Technik umgestiegen. Intel hat zwar 10-nm-Chips marktreif, die Leistung stagniert aber und auch Nvidia verkauft nur 12-nm-Designs. Wir beraten bei Komponenten und geben einen Ausblick.
Von Marc Sauter

  1. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen
  2. Schnittstelle PCIe Gen6 verdoppelt erneut Datenrate

Kailh-Box-Switches im Test: Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum
Kailh-Box-Switches im Test
Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum

Wer klickende Tastatur-Switches mag, wird die dunkelblauen Kailh-Box-Schalter lieben: Eine eingebaute Stahlfeder sorgt für zwei satte Klicks pro Anschlag. Im Test merken unsere Finger aber schnell den hohen taktilen Widerstand.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Keychron K6 Kompakte drahtlose Tastatur mit austauschbaren Switches
  2. Charachorder Schneller tippen als die Tastatur erlaubt
  3. Brydge+ iPad-Tastatur mit Multi-Touch-Trackpad

    •  /