Mozilla: Firefox bekommt KI-Ausschalter

Wer KI-Funktionen in seinem Browser nicht mag, kann diese zumindest in Mozilla Firefox ab Version 148 abschalten. Die neue Version soll am 24. Februar 2026 erscheinen.
Die KI-Aus-Funktion sei auf Feedback der Nutzer hin entwickelt worden, teilte Mozilla mit. Die Umschaltfunktion ermöglicht es, generative KI-Funktionen im Desktop-Browser von einem einzigen Ort aus zu steuern. Wer will, kann auch einzelne Tools aktivieren.
"Wir haben von vielen gehört, die nichts mit KI zu tun haben wollen. Wir haben auch von anderen gehört, die KI-Tools wollen, die wirklich nützlich sind. Das Feedback unserer Community und unser kontinuierlicher Anspruch, Nutzern Wahlmöglichkeiten anzubieten, haben uns dazu veranlasst, KI-Steuerelemente zu entwickeln" , teilte Firefox-Chef Ajit Varma in einem Blog-Eintrag mit(öffnet im neuen Fenster) .
Wenn die Einstellungen einmal vorgenommen worden seien, blieben sie auch nach Updates des Browsers erhalten.
Nützliches und weniger Nützliches als KI-Funktion
Die KI-Funktionen in Firefox umfassen eine Übersetzung von Seiteninhalten, die Generierung von Alt-Texten für Bilder in PDFs, eine KI-gestützte Tab-Gruppierung mit Namensvorschlägen sowie Link-Vorschauen mit den wichtigsten Punkten der dazugehörigen Website. Außerdem gibt es eine Seitenleiste, mit der Nuzer direkt auf Chatbots wie Anthropic Claude, ChatGPT, Microsoft Copilot, Google Gemini und Le Chat Mistral zugreiden können.
Die KI-Aus-Funktion soll zunächst für Nutzer von Firefox Nightly bereit gestellt werden. Dabei handelt es sich um einen Release-Kanal für die experimentelle Version des Browsers.
Anthony Enzor-DeMeo, der neue CEO der Mozilla Corporation, hatte Mitte Dezember mitgeteilt, dass Firefox-Nutzer die KI-Funktionen des Webbrowsers jederzeit deaktivieren könnten: "Jedes Produkt, das wir entwickeln, muss den Menschen Einfluss darauf geben, wie es funktioniert. Datenschutz, Datennutzung und KI müssen klar und verständlich sein" , sagte er. "Die Steuerung muss einfach sein. KI sollte immer eine Option sein – etwas, das man leicht deaktivieren kann. Die Menschen sollten wissen, warum eine Funktion so funktioniert, wie sie funktioniert, und welchen Nutzen sie daraus ziehen."



