Mozilla: Firefox bekommt Javascript mit Warp-Geschwindigkeit

Das Firefox-Team rollt eine komplett überarbeitete Javascript-Engine aus. Das Warp-Projekt soll bis zu 20 Prozent schneller sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Firefox bekommt einen neuen Javascript-Compiler.
Der Firefox bekommt einen neuen Javascript-Compiler. (Bild: Mathias Appel/CC0 1.0)

Die für den morgigen Dienstag, 17. November, offiziell geplante Veröffentlichung der Firefox-Version 83 wird ein sehr großes Update der Javascript-Engine Spidermonkey enthalten. Die neue Technik nennt das Team Warp, wie es in der Ankündigung heißt. Die damit umgesetzten großen Änderungen an den JIT-Compilern sollen außerdem zu einer "verbesserten Reaktionsfähigkeit, schnellerem Laden von Seiten und besserer Speichernutzung" führen.

Stellenmarkt
  1. SAP-Inhouse Senior Consultants (m/w/d) mit dem Schwerpunkt Betriebswirtschaft
    Landschaftsverband Rheinland, Köln
  2. System Administrator Infrastructure (m/f/d)
    CETITEC GmbH, Pforzheim
Detailsuche

Moderne Javascript-Engines verfügen im Allgemeinen über mehrere verschiedene Compiler-Stufen, um Code der Sprache auszuführen. Dazu gehören einerseits Interpreter oder der sogenannte Baseline-JIT im Firefox und andererseits JIT-Compiler, die den Code optimieren, was zwar länger dauert, der Code läuft dann aber schneller. Das Firefox-Team hat nun letzteres grundsätzlich überarbeitet.

Statt wie bisher auf speziell für den Optimizing-JIT-Compiler gesammelte Profile-Daten zu setzen, nutzt der neue Warp-Compiler eine spezielle Zwischenform (IR), die der Baseline-JIT erzeugt. Dabei handelt es sich um ein lineares Bytecode-Format, das beide Compiler verwenden und damit zu einer stärkeren Integration dieser führt.

Javascript-Code, der mehrfach genutzt wird, wird dann mit dem Optimizing-Compiler verarbeitet, um Maschinencode zu erzeugen. Das dafür auch bisher schon genutzte Backend wird mit Warp schlicht weiter verwendet. In Benchmark oder auf Webseiten mit sehr viel Javascript führt der neue Compiler zu Verbesserungen von 10 bis 20 Prozent bei den Ladezeiten.

Golem Akademie
  1. Adobe Photoshop Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    02./03.06.2022, Virtuell
  2. Masterclass Data Science mit Pandas & Python: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    29./30.09.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Diese sehr hohen Steigerungen führt das Team darauf zurück, dass sehr viel Arbeit in eigenen Threads ausgeführt werden kann und die vorher gesammelten Profile-Daten nicht mehr benötigt und nicht mehr benutzt werden. Zusätzlich dazu sinkt die Speichernutzung um rund 8 Prozent mit dem neuen Compiler. Auch die Garbage-Collection soll nun besser funktionieren und weniger häufig benötigt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Schnarchnase 17. Nov 2020

Das fänd ich auch nicht schlecht, wobei ich ganz klar sagen muss, dass ich den schwarzen...

sg (Golem.de) 16. Nov 2020

genau das ist passiert. :) der optimizing compiler (Ion) hat vorher ausschließlich die...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kitty Lixo
Nach Sex mit Mitarbeitern Instagram-Account zurückerhalten

Laut einer Sexdarstellerin muss man nur die richtigen Leute bei Facebook sehr intim kennen, um seinen Instagram-Account immer wieder zurückzubekommen.

Kitty Lixo: Nach Sex mit Mitarbeitern Instagram-Account zurückerhalten
Artikel
  1. Ebay-Kleinanzeigen: Im Chat mit den Phishing-Betrügern
    Ebay-Kleinanzeigen
    Im Chat mit den Phishing-Betrügern

    Wenn man bestimmte Anzeigen in Kleinanzeigenportalen aufgibt, hat man sofort einen Betrüger an der Backe. Die Polizei kann kaum etwas dagegen tun.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

  2. Autos: Mercedes' Luxuskurs könnte das Aus für A- und B-Klasse sein
    Autos
    Mercedes' Luxuskurs könnte das Aus für A- und B-Klasse sein

    Mercedes definiert sich neu als Luxuskonzern. Das könnte auch das Ende für die Einsteiger-Modelle bedeuten, weil mit diesen kaum Geld zu verdienen ist.

  3. Ericsson und Telia Norway: Fast 4 GBit/s in 26-GHz-Netz erreicht
    Ericsson und Telia Norway
    Fast 4 GBit/s in 26-GHz-Netz erreicht

    26-GHz-Netz-Antennen erreichen in Norwegen Höchstwerte bei der Datenübertragung. Die 5G-Ausrüstung kommt von Ericsson.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 87€ Rabatt auf SSDs • PNY RTX 3080 12GB günstig wie nie: 974€ • Razer Basilisk V3 Gaming-Maus 44,99€ • PS5-Controller + Samsung SSD 1TB 176,58€ • MindStar (u. a. MSI RTX 3090 24GB Suprim X 1.790€) • Gigabyte Waterforce Mainboard günstig wie nie: 464,29€ [Werbung]
    •  /