Mozilla Firefox: Add-on Builder 1.0 und Add-on SDK 1.5 veröffentlicht
Der Mozilla Add-on Builder 1.0(öffnet im neuen Fenster) nutzt Mozillas Add-on SDK, um Erweiterungen für Firefox zu erzeugen und stellt ein webbasiertes Interface zur Verfügung, um solche Erweiterungen zu entwickeln. Geschrieben werden sie mit HTML5, CSS und Javascript, so dass Nutzer damit erstellte Erweiterungen ohne Neustart des Browsers installieren können.
Entwicklern bietet der Add-on Builder einen weiteren großen Vorteil: Damit erstellte Firefox-Erweiterungen werden mit dem Erscheinen neuer Versionen des Add-on SDK automatisch neu gepackt. So sorgt Mozilla dafür, dass die Erweiterungen mit neuen Firefox-Versionen kompatibel sind, auch wenn sich die APIs in Firefox ändern.
Und das wird mit Firefox 11(öffnet im neuen Fenster), der im März erscheinen soll, geschehen. Erweiterungen, die mit älteren Versionen des Add-on SDK als Version 1.4 erstellt wurden, laufen in der kommenden Firefox-Version nicht mehr. Mit dem Add-on Builder erzeugte Erweiterungen werden aber automatisch auf die neue SDK-Version umgestellt, so dass sie auch unter Firefox 11 laufen. Wer das SDK direkt nutzt, muss seine Erweiterung mit einer ausreichend aktuellen Version des SDK neu erzeugen. Änderungen am Code sind nicht möglich.
Wer mit dem Add-on Builder entwickelt, kann seine Firefox-Erweiterungen mit einem Klick testen und hat zudem direkten Zugriff auf ein Repository mit Add-on-Bibliotheken anderer.
Das von Mozillas Jetpack-Team entwickelte Add-on SDK, das auch die Basis des Add-on Builder darstellt, ist derweil in der Version 1.5 erschienen. Es unterstützt nun erstmals auch Erweiterungen für die mobile Version von Firefox. Dabei steht zunächst das Page-Mod-API zur Verfügung, mit dem sich der Inhalt durch eine Erweiterung verändern lässt. Allerdings kann derzeit nur die native Version von Firefox für Android mit dem SDK erstellte Erweiterungen ausführen, die noch nicht in einer stabilen Version veröffentlicht wurden. Ebenfalls neu im Add-on SDK 1.5(öffnet im neuen Fenster) ist die Möglichkeit, Erweiterungen zu lokalisieren.
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