Mozilla: Firefox 91 bevorzugt HTTPS im privaten Modus

Mit Version 91 des Firefox-Browsers setzt das Mozilla-Team außerdem auf das automatische Löschen von Cookies, was Datenlecks verhindern soll.

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Firefox 91 experimentiert mit einem HTTPS-First-Modus.
Firefox 91 experimentiert mit einem HTTPS-First-Modus. (Bild: Simon O'Brien, flickr.com/CC-BY 2.0)

Mozilla hat die Version 91 seines Firefox-Browsers veröffentlicht. Damit nutzt der Webbrowser erstmals einen Modus, bei dem standardmäßig per HTTPS verschlüsselte Verbindungen bevorzugt werden. Bei jedem Versuch, einen HTTP-Link zu öffnen, versucht der Browser, eine Verbindung per HTTPS aufzubauen. Nur wenn dies fehlschlägt, wird wieder HTTP verwendet. Begrenzt ist dies zunächst noch auf den privaten Modus des Firefox.

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Ähnlich wie bei den ersten Tests in Chrome beschränkt sich der HTTPS-First-Modus zunächst nur auf die Seite selbst. Darin eingebettete Elemente wie Bilder, Javascript- oder CSS-Dateien könnten unter Umständen jedoch noch per HTTP ausgeliefert werden, teilte Mozilla mit. Auch hier wird künftig wohl noch HTTPS forciert. Eigenen Angaben zufolge plant das Team außerdem, den HTTPS-First-Modus auch in normalen Browser-Sitzungen umzusetzen, nicht nur im privaten Modus - ähnlich wie Chrome.

Mit der Version 91 passt der Browser-Hersteller auch seinen Umgang mit Cookies weiter an. Bisher isolierte der Browser bereits Cookies pro besuchter Seite voneinander, so dass etwa die Cookies von Facebook zwar auf einer bestimmten Seite zur Verfügung standen, diese aber nicht mehr für ein seitenübergreifendes Tracking genutzt werden konnten. Sollten sie gelöscht werden, mussten Nutzer den Namen der Domain Facebook auswählen. Das ändert sich nun.

Statt wie bisher Cookies über eindeutige Domains zu speichern und zu löschen, setzt der Browser dies im strikten Modus über die sogenannten Cookies Jars um - also über die jeweilige Seite. Sämtliche von dieser Seite gesetzten Cookies, explizit auch die von Drittanbietern, lassen sich so schnell auf einmal löschen.

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Der Firefox-Browser unterstützt nun außerdem das Single Sign-on von Windows mit dem Microsoft-Account. Zurück gebracht hat Browserhersteller Mozilla auch die vereinfachte Ansicht für das Drucken von Webseiten. Die Interaktionen von Nutzern mit dem Browser sollen darüber hinaus deutlich flüssiger sein, da sich die Reaktionszeit im Schnitt um 10 bis 20 Prozent verbessert habe.

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freakedenough 13. Sep 2021

Da hat Google einen ziemlichen Wahn losgetreten. Als ob man HTTPS für einfache Websites...

luckyfreddy 11. Aug 2021

Wenn ein Fehler (z.B. 404) zurückkommt, wird http genutzt. Von daher ändert sich erstmal...

luckyfreddy 11. Aug 2021

Das sehe ich auch so. Gerade vor dem Hintergrund, dass Microsoft mit dem Internet...

Eheran 11. Aug 2021

Zumindest mit ein bisschen gefrickel kann man die Lesezeichen usw. wieder kompakt machen...



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