Mozilla: Firefox 84 läuft nativ auf Apple Silicon

Die aktuelle Version des Firefox-Browsers erweitert außerdem die Webrender-Nutzung und ist die letzte mit Flash-Support.

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Firefox 84 ist erschienen.
Firefox 84 ist erschienen. (Bild: Mathias Appel, flickr.com/CC0 1.0)

Browserhersteller Mozilla hat die aktuelle Version 84 veröffentlicht. Der Browser läuft damit erstmals auf Apple Silicon, also den neuen M1-ARM-Chips in Macbooks und Mac Mini. Bisher lief die stabile Firefox-Version lediglich per Rosetta-Emulationsschicht auf den neuen Macs. Die mit dem nativen Port auf den M1 verbundenen Geschwindigkeitsverbesserungen beschreibt Mozilla als "spektakulär".

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So soll die Startzeit des Browsers dank der nativen Unterstützung 2,5-mal so schnell sein, wie bisher. Auch die Reaktionsfähigkeit von Webseiten soll sich deutlich verbessert haben. Das dürfte daran liegen, das vor allem Javascript nun ohne den Umweg über Rosetta seine volle Leistung entfalten kann. Zum Wechsel auf die native ARM-Version unter MacOS reicht das vollständige Update auf die aktuelle Version aus. Das Browserpaket läuft dann automatisch auf ARM.

Beschleunigt hat Mozilla den Firefox-Browser außerdem auf älteren Intel-Chips mit Gen5- und Gen6-GPUs. Auf diesen wird unter Windows und MacOS nun auch der Webrender genannten neue Grafikcode genutzt, der eine Hardwarebeschleunigung nutzt. Darüber hinaus wird die zuvor schon testweise verfügbare Hardwarebeschleunigung unter Linux nun auch offiziell auf dem freien Betriebssystem unterstützt und genutzt, sofern die Vorraussetzungen dafür erfüllt werden. Unter Linux hat das Team auch die Speicherverwaltung geändert, was ebenfalls die Leistung verbessern soll.

Die Browser-Macher von Mozilla weisen außerdem darauf hin, dass die Firefox-Version 84 die letzte sein wird, die den Flash-Player von Adobe und das dazugehörige API unterstützt. Im kommenden Jahr ist dann endgültig Schluss mit dem Flash-Player. Weitere Details und Neuerungen listen die Release-Notes von Firefox 84.

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