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Mozilla: Firefox 77 bringt Webrender für große Laptop-Displays

Mit dem aktuellen Firefox 77 rollt Mozilla den Webrender auch für hochaufgelöste Displays aus und verbessert die Zertifikatsverwaltung.

Artikel veröffentlicht am ,
Firefox 77 ist verfügbar.
Firefox 77 ist verfügbar. (Bild: Mathias Appel/CC0 1.0)

Das Firefox-Team von Mozilla hat Version 77 seines Firefox-Browsers veröffentlicht, dabei aber nur vergleichsweise wenige offensichtliche Neuerungen umgesetzt. So hebt der Hersteller etwa besonders hervor, dass die Webrender-Technik nun auch auf Laptops mit Nvidia-Grafik standardmäßig genutzt wird, wenn diese mittlere (bis 3.440 x 1.440 Pixel) oder groß aufgelöste Displays (größer als 3.440 x 1.440 Pixel) nutzen.

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Die Änderung gilt für Nutzer von Windows 10. Ziel des Projekts ist es, das 2D-Rendering des Browsers komplett auf der GPU auszuführen und dadurch massiv zu beschleunigen. Auch andere Teile des Browsers könnten dadurch langfristig beschleunigt werden. Erstmals stabil eingeführt worden ist dies mit Firefox 67 vor rund einem Jahr. Seitdem rollt Mozilla die Technik schrittweise an immer mehr Nutzer aus.

Neu zum Firefox hinzugekommen ist außerdem eine Übersicht zur besseren Verwaltung und Darstellung von TLS-Zertifikaten. Diese ist über die Sonderseite about:certificate verfügbar. Im Vereinigten Königreich integriert der Firefox-Browser nun ebenfalls die Empfehlungen des Pocket-Dienstes in der Neuen-Tab-Übersicht. In Deutschland ist dies seit längerem verfügbar.

Das Team hat darüber hinaus einige Verbesserungen zur Barrierefreiheit umgesetzt, was etwa die Behebung einiger Fehler betrifft. So sollen nun Label an Eingaben für Datum und Uhrzeit immer verfügbar sein.

Mozilla verspricht darüber hinaus, dass das Javascript-Debugging deutlich verbessert worden ist. So soll das Laden und Durchlaufen von Quelldateien nun wesentlich schneller sein und weniger Speicher belegen. Die Unterstützung für Source-Maps sei nun außerdem zuverlässiger. Genutzt werden kann zudem die API String.prototype.replaceAll(). Integriert hat das Team außerdem den Support für das AV1-Bildformat AVIF, was derzeit aber noch standardmäßig deaktiviert ist.

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