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Mozilla: Firefox 75 bringt überarbeitete Adressleiste

Trotz Coronakrise gibt es weiter neue Firefox -Versionen. Die Änderungen sind aber überschaubar.
/ Sebastian Grüner
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Der Firefox 75 ist verfügbar. (Bild: Mathias Appel, flickr.com)
Der Firefox 75 ist verfügbar. Bild: Mathias Appel, flickr.com / CC0 1.0

Während die Konkurrenz von Google die Chrome-Updates ausgesetzt hat, veröffentlicht Mozilla weiter neue Versionen des Firefox-Browsers und hält dabei sogar den neuen Rhythmus der Veröffentlichungen aller vier Wochen ein. Die nun verfügbare Version 75 des Firefox(öffnet im neuen Fenster) enthält aber dennoch vergleichsweise wenige Änderungen. Am auffälligsten ist die überarbeitete Adressleiste des Browsers.

Die wohl wichtigste Neuerung bei der Benutzung der Leiste sind die Vorschläge, die nun in dem Pop-up-Fenster angezeigt werden, das wiederum durch einen Klick in die Leiste erscheint. Der Firefox zeigt hier nun dem Browser-Nutzer seine einzelnen Topseiten an. Dabei handelt es sich offenbar um jene Seiten, die auch in der Ansicht Neuer Tab dargestellt werden und damit um eine Mischung aus vielfach und zuletzt besuchten Seiten.

Überarbeitet hat das Team hier außerdem die Darstellung und den Umgang mit den vorgeschlagenen Suchergebnissen in dem Pop-up der Adressleiste. Diese sollen nun besser lesbar sein, die Benutzung der Funktion vor allem auf Geräten mit kleinerem Display soll einfacher sein. Für Linux-Nutzer ändert sich damit auch das Verhalten beim Klick in die Adressleiste. Statt den Cursor an die ausgewählte Position der URL zu setzen, wird nun die gesamte Leiste markiert.

Der Firefox-Browser speichert nun auch die Mozilla bekannten Zertifikate von CAs (Certificate Authoritys) in einem lokalen Cache. Das soll die Sicherheit erhöhen sowie die Kompatibilität zu falsch konfigurierten Webservern. Die bereits in Windows eingeführte Möglichkeit, experimentell die Zertifikate des Betriebssystems zu importieren, steht jetzt außerdem auch für MacOS bereit.

Der Browser nutzt zudem Direct Composition unter Windows. Damit kommt das Team dem Ziel der standardmäßigen Nutzung des Webrenders näher, also dem Rendern auf der GPU. Weitere Neuerungen listen die Release-Notes(öffnet im neuen Fenster) .


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