Mozilla: Firefox 73 bietet NextDNS für DoH und mehr Barrierefreiheit

Die aktuelle Version 73 des Firefox-Browsers von Mozilla hat neben Cloudflare nun standardmäßig einen zweiten DoH-Anbieter. Die Entwickler haben außerdem Techniken zur Barrierefreiheit verbessert und liefern den Webrender nun auf einigen Laptops mit Nvidia-Grafik aus.

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Der Firefox-Browser ist in Version 73 verfügbar.
Der Firefox-Browser ist in Version 73 verfügbar. (Bild: Mathias Appel/CC0 1.0)

Browser-Hersteller Mozilla hat die aktuelle Version 73 seines Firefox veröffentlicht. Als wichtige Neuerungen heben die Entwickler zwei Funktionen hervor, die es Nutzern leichter machen sollen, die Inhalte von Webseiten zu lesen. Mozilla schreibt dazu: "Wie alle Verbesserungen der Barrierefreiheit verbessern diese Funktionen das Surfen für alle."

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Zu diesen neuen Funktionen gehört, dass der Firefox nun ein globales Zoom-Level anbietet. Bisher mussten Nutzer pro Seite eine Zoom-Stufe festlegen, falls sie dies benötigen. Das ist aber eben für Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung nervig, weshalb die Mozilla-Entwickler diese Funktion nun direkt für alle Seiten anbieten. Darüber hinaus hat der Firefox-Browser bisher bei der Nutzung eines hohen Kontrasts für bessere Lesbarkeit Hintergrundbilder deaktiviert. Künftig wird der Text aber mit einem entsprechend kontrastreichen Farbblock unterlegt, sodass das Hintergrundbild weiter sichtbar bleibt.

In den Einstellungen neu hinzugekommen ist außerdem die Möglichkeit, NextDNS neben Cloudflare als Anbieter für DNS over HTTPS (DoH) auszuwählen. Die Kooperation mit NextDNS hatte Mozilla erst Ende vergangenen Jahres bekanntgegeben. Nutzer können zusätzlich dazu natürlich auch weiterhin eigene sogenannte Trusted Recursive Resolver (TRR) im Firefox zur Verwendung für DoH hinzufügen.

Mit der nun verfügbaren Version 73 des Firefox rollt das Entwicklerteam außerdem den sogenannten Webrender an weitere Nutzer aus. Dabei handelt es sich um eine Technik im Browser, die das Rendern einer Webseite auf der GPU des Rechners ausführt. Der Webrender steht künftig auch Laptop-Nutzern mit integrierter Nvidia-Grafik bereit, sofern deren Auflösungen kleiner als 1920x1200 Pixel sind und der genutzte Nvidia-Treiber mindestens in Version 432 vorliegt.

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Verbessert hat das Team eigenen Angaben zufolge auch die Audioqualität bei unterschiedlichen Abspielgeschwindigkeiten und die Nachfrage zum Speichern eines Passworts wird nur noch dann angezeigt, wenn tatsächlich eine der Eingaben durch Nutzer geändert wurde. Wie immer schließt Mozilla mit der aktuellen Version auch einige Sicherheitslücken.

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