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Mozilla: Firefox 69 blockiert Tracking-Cookies und fragt nach Flash

Die aktuelle Version 69 des Firefox-Browsers blockiert Tracking-Cookies und Cryptominer sowie wahlweise auch das Fingerprinting. Flash kann nicht mehr dauerhaft aktiviert werden und der Browser sollte unter Windows 10 schneller laufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Firefox 69 ist erschienen.
Firefox 69 ist erschienen. (Bild: Toshihiro Gamo, flickr.com/CC-BY 2.0)

Wie bereits im Frühjahr dieses Jahres angekündigt, blockiert die aktuelle Version 69 des Firefox-Browsers standardmäßig sogenannte Cryptominer. Als Teil des erweiterten Trackingschutzes der Nutzer werden außerdem standardmäßig alle Tracking-Cookies von Drittanbietern durch den Browser blockiert. Auch das hatte der Hersteller zuvor schon angekündigt.

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Laut Mozilla haben bisher schon 20 Prozent der Nutzer diese Funktion selbst aktiviert. Der Hersteller führt dies nun für alle ein. Darüber hinaus können Nutzer im Firefox 69 wahlweise auch Techniken gegen das sogenannte Browser-Fingerprinting aktivieren. Dazu muss der Modus Streng in den dazugehörigen Einstellungen ausgewählt werden. Auch diese Funktion will der Hersteller künftig standardmäßig aktivieren.

Für die aktuelle Version des Browsers haben die Entwickler einen weiteren Schritt in Richtung des kommenden Endes des Flash-Players umgesetzt. Dieser kann nun nicht mehr dauerhaft durch Nutzer aktiviert werden. Der Browser wird stattdessen immer nach der Zustimmung fragen, um Flash-Inhalte zu aktivieren.

Unter Windows 10 ist der Firefox in der Lage, dem System die Priorität von Prozessen mitzuteilen. So wird mehr CPU-Zeit für jene Aktionen zugewiesen, an denen der Nutzer aktiv arbeitet. Aufgaben im Hintergrund erhalten dementsprechend weniger CPU-Zeit. Eine Ausnahme hiervon bildet das Abspielen von Musik und Videos.

Nutzer können außerdem das Autoplay für sämtliche Videos blockieren und nicht nur jene mit Ton. Der Browser kann zudem mehrere Codecs für eine WebRTC-Sitzung erhalten, was Konferenzen mit mehreren verschiedenen Clients verbessern sollte.

Für den Webauthn-Standard unterstützt der Browser die Hmac-Secret-Erweiterung, was per Windows Hello umgesetzt wird. MacOS-Nutzer mit einer Dual-GPU-Lösung sollten mit Firefox 69 außerdem eine etwas längere Akkulaufzeit erreichen, da der Browser "aggressiver" als bisher auf die kleinere GPU wechselt, wie Mozilla selbst beschreibt.

Weitere Details und Neuerungen listen die Release-Notes. Mit Firefox 69 schließt Mozilla auch mehrere Sicherheitslücken.

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1st1 05. Sep 2019

Macht ja im Internet durchaus Sinn, aber wenn intern die Management-Seiten von...

Aki-San 04. Sep 2019

Also Flash am Leben zu erhalten ist genauso, wie mit Pferdekutschen herumzufahren. Ja es...

Aki-San 04. Sep 2019

Also ich bin mit Emsisoft und NoScript auch sehr zu frieden, habe privat aber trotzdem...

Insomnia88 04. Sep 2019

Ich habe schon im Frühjahr die Frage gestellt, im Mozilla Forum und in na Google Gruppe...

unbuntu 04. Sep 2019

Tut sie ja auch. Aber man kann nicht verlangen, dass uralte Software auf modernen...


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