Abo
  • Services:
Anzeige
Der Flash-Player ist das letzte verbliebene NPAPI-Plugin im Firefox.
Der Flash-Player ist das letzte verbliebene NPAPI-Plugin im Firefox. (Bild: Screenshot Golem.de)

Mozilla: Firefox 52 macht (fast) Schluss mit NPAPI-Plugins

Der Flash-Player ist das letzte verbliebene NPAPI-Plugin im Firefox.
Der Flash-Player ist das letzte verbliebene NPAPI-Plugin im Firefox. (Bild: Screenshot Golem.de)

Die aktuelle Firefox-Version 52 entfernt alle NPAPI-Plugins, außer den Flashplayer. Das betrifft Java, Silverlight und Google Hangouts. Der Browser unterstützt nun auch Webassembly und warnt aggressiver vor unsicheren Login-Feldern.

Bereits im Herbst 2015 hatte sich Mozilla dazu entschlossen, die veralte NPAPI endgültig aus seinem Firefox-Browser entfernen zu wollen. Mit der nun verfügbaren Version 52 hat Mozilla das auch umgesetzt, mit einer Ausnahme: Das Plugin für den Flashplayer von Adobe kann weiterhin über die Schnittstelle genutzt werden. Eigentlich hatte Mozilla das komplette Ende für die NPAPI bereits für das vergangene Jahr geplant.

Anzeige

Adobe selbst hatte die NPAPI-Version des Flashplayers über einen längeren Zeitraum nur noch mit Sicherheitspatches versorgt und sich auf die Weiterentwicklung des PPAPI-Plugins für Chrome und Chromium fokussiert. Deshalb war das NPAPI-Plugin bis vor einigen Monaten noch bei Versionsnummer 11.2 stehengeblieben, allerdings hat sich Adobe im vergangenen Jahr umentschieden und den NPAPI-Flash-Player auf den Stand der anderen Releases gebracht.

Aus für Java, Silverlight und andere

Davon unabhängig können mit Firefox 52 aber keine NPAPI-Plugins mehr genutzt werden. Das betrifft unter anderem Java und Silverlight. Ein weiteres prominentes Plugin, das ebenfalls nicht mehr genutzt werden kann, ist das von Google für Hangouts. Letzteres basiert zwar auf Webrtc, nutzt aber auch einige spezielle Anpassungen, die über das Plugin in den Firefox-Browser integriert worden sind und nun eben nicht mehr genutzt werden können. Google arbeitet eigenen Angaben zufolge an einer Lösung und empfiehlt vorübergehend die Verwendung des Firefox 45 mit erweitertem Support.

Die NPAPI-Abschaltung wird bereits seit Jahren vorbereitet. So wurde bereits 2014 eine manuelle Plugin-Aktivierung eingeführt, um Anwender Stück für Stück von NPAPI wegzubekommen. Als Ersatz dienen Web-APIs und die sogenannten Web-Extensions. Google hatte die NPAPI im Jahr 2015 zugunsten der PPAPI eingestellt. Diese steht externen Entwicklern aber ebenfalls nicht zur Nutzung bereit.

Webassembly für Experimente

Standardmäßig aktiviert ist im Firefox 52 dagegen das relativ neue Webassembly (Wasm). Bei Wasm handelt es sich um eine Laufzeitumgebung sowie ein einheitliches Ziel von kompilierten Programmen im Web. Nach einer wenige Monate umfassenden Vorschauphase hat Wasm den Status eines Minimum Viable Product (MVP) erreicht, das die Browserhersteller nun testen wollen.

Dank Wasm sollen Browser künftig in der Lage sein, auch vergleichsweise sehr komplexe Anwendungen wie etwa Spiele nativ auszuführen. Das Projekt wird als standardisierter Ersatz für ähnliche Ideen wie Googles Portable Native Client oder auch Asm.js positioniert, soll aber insbesondere schneller als Asm.js sein. Javascript soll dabei aber explizit nicht vollständig ersetzt werden, sondern lediglich durch Wasm in einigen Teilbereichen komplementiert werden.

Deutliche Warnung vor unsicheren Logins

In der Version 51 des Firefox-Browsers hat Mozilla damit begonnen, vor der Eingabe von Daten in Login-Feldern zu warnen, die unsicher in Webseiten eingebunden sind. Allerdings ist diese Warnung bisher noch sehr zurückhaltend ausgefallen und ist nur in der URL-Zeile durch ein rot durchgestrichenes Schloss angezeigt worden. Die aktuelle Version 52 zeigt die Warnung bei der Eingabe am entsprechenden Formular an. Betroffen sind davon in Deutschland derzeit noch einige Freemail-Anbieter oder auch Forenbetreiber.

Firefox 52 setzt außerdem die Spezifikation für Strict Secure Cookies um. Diese verhindern in einigen Fällen auch, dass unsichere Webseiten einen Cookie mit einem gleichen Namen setzen, wie ein bereits bestehender Cookie mit dem Attribut secure.

Die Entwickler haben zudem die Oberfläche des Download-Dialogs leicht bearbeitet, Touchscreen-Unterstützung für die Multiprozessarchitektur des Firefox in Windows 8 und 10 umgesetzt und Unterstützung für einige wenig genutzte Tastaturlayouts hinzugefügt. Weitere Neuerungen finden sich in der Ankündigung.


eye home zur Startseite
Peh 21. Mär 2017

Seh ich das richtig, das ich nun Firefox vom Firmenlaptop entfernen kann, da viele...

frostbitten king 08. Mär 2017

Hahah, z0r.de. Hab damit viel Zeit vergeudet :D.

Bohnensack 08. Mär 2017

Hallo, funktioniert jetzt mit "Java(TM) Web Start Launcher (Standard)". https://www...

ArcherV 08. Mär 2017

Dann installier dir eben ne Sandbox Lösung für den IE. Gibts zu hauf und ist sicher.

GaliMali 08. Mär 2017

Ja. Der Cyberfox wird eingestellt. Und ich bin absolut dafür, dass alles aus dem Firefox...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Hays AG, Berlin
  2. Haufe Group, Freiburg
  3. Kommunales Rechenzentrum Niederrhein GmbH, Kamp-Lintfort
  4. LexCom Informationssysteme GmbH, Chemnitz


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Game of Thrones, Big Bang Theory, The Vampire Diaries, Supernatural)
  2. (u. a. Logan Blu-ray 9,97€, Deadpool Blu-ray 8,97€, Fifty Shades of Grey Blu-ray 11,97€)
  3. 12,99€

Folgen Sie uns
       


  1. LAA

    Nokia und T-Mobile erreichen 1,3 GBit/s mit LTE

  2. Alcatel 1X

    Android-Go-Smartphone mit 2:1-Display kommt für 100 Euro

  3. Apple

    Ladestation Airpower soll im März 2018 auf den Markt kommen

  4. Radeon Software Adrenalin 18.2.3

    AMD-Treiber macht Sea of Thieves schneller

  5. Lifebook U938

    Das fast perfekte Business-Ultrabook bekommt vier Kerne

  6. Wochenrückblick

    Früher war nicht alles besser

  7. Raumfahrt

    Falsch abgebogen wegen Eingabefehler

  8. Cloud

    AWS bringt den Appstore für Serverless-Software

  9. Free-to-Play-Strategie

    Total War Arena beginnt den Betabetrieb

  10. Funkchip

    US-Grenzbeamte können Pass-Signaturen nicht prüfen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Homepod im Test: Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
Homepod im Test
Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
  1. Rückstände Homepod macht weiße Ringe auf Holzmöbeln
  2. Smarter Lautsprecher Homepod schwer reparierbar
  3. Smarter Lautsprecher Homepod-Reparaturen kosten fast so viel wie ein neues Gerät

Indiegames-Rundschau: Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
Indiegames-Rundschau
Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
  1. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass
  2. Games 2017 Die besten Indiespiele des Jahres

HP Omen X VR im Test: VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
HP Omen X VR im Test
VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
  1. 3D Rudder Blackhawk Mehr Frags mit Fußschlaufen
  2. Kreativ-Apps für VR-Headsets Austoben im VR-Atelier
  3. Apps und Games für VR-Headsets Der virtuelle Blade Runner und Sport mit Sparc

  1. Kaum Kostendeckend

    cheops05 | 09:01

  2. Re: Anschlüsse!

    gaelic | 08:57

  3. Re: Wartbarkeit

    IchBIN | 08:30

  4. Re: Woher der Kultstatus?

    derKlaus | 07:49

  5. Vom Telefon beim Kabelhai nicht erreichbar!

    WallyPet | 07:41


  1. 22:05

  2. 19:00

  3. 11:53

  4. 11:26

  5. 11:14

  6. 09:02

  7. 17:17

  8. 16:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel