Mozilla: Firefox 45 erscheint ohne Tab-Gruppen und mit neuem Hello
Der in den Firefox integrierte WebRTC-Videochat Hello erhält in der aktuellen Version 45 eine veränderte Ausrichtung, auch die Selbstbeschreibung des Dienstes wird damit angepasst. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Entwickler bei Mozilla weiterhin nach einem klaren Ziel für die Anwendung suchen.
Hello mit neuem Konzept
Während Hello in der vergangenen Version(öffnet im neuen Fenster) noch als "einfachste Möglichkeit für kostenlose Videogespräche" angepriesen wurde und eher eine Art Skype-Ersatz hätte werden können, heißt es nun(öffnet im neuen Fenster) über die Anwendung: "Zum Teilen des Internets entwickelt" .
Das "brandneue" Hello teilt in einem Chat automatisch die angesehene Webseite. In dem Dialog-Fenster steht deshalb nun auch eindeutig: "Seite mit einem Freund besuchen" . Damit wird Hello zu einem Kollaborationswerkzeug, um bestimmte Inhalte zu diskutieren oder zu planen.
Tabs schöner synchronisieren statt gruppieren
Falls Firefox-Nutzer ihre geöffneten Tabs über mehrere Geräte hinweg synchronisiert haben, erscheinen diese nun auch in der Liste für vorgeschlagene Webseiten(öffnet im neuen Fenster) bei einer Eingabe in die Adressleiste. Darüber hinaus können synchronisierte Tabs nun einfach über einen speziellen Menüknopf(öffnet im neuen Fenster) erreicht werden.
Wie angekündigt haben die Entwickler in Firefox 45 die Tab-Gruppen-Funktion entfernt. Nach Angaben von Mozilla wurde diese Funktion nur wenig genutzt, womit der Entwicklungsaufwand in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Verwendung gestanden habe. Ersatz bietet allerdings ein Addon aus der Community(öffnet im neuen Fenster) .
Über eine Option in about:config können URLs mit der .Onion-TLD blockiert werden, und mit Unicode formatierte internationalisierte Domainnamen(öffnet im neuen Fenster) werden nun richtig umgeleitet. Der Firefox ist außerdem nun auch in Guarani(öffnet im neuen Fenster) übersetzt. Die zwangsweise Umsetzung der Addon-Signaturen hat Mozilla erneut verschoben, so dass sich nach wie vor Erweiterungen installieren lassen, die nicht von Mozilla signiert worden sind.
Web-Entwickler können nun auch im Firefox die Push-API für Benachrichtigungen nutzen, ebenso wie die Web-API zur Sprachsynthese. Eine Content Security Policy (CSP), etwa um Cross-Site-Scripting zu verhindern, können Webseiten nun auch über Meta-Tag verteilen.
Weitere Details der aktuellen Version 45 des Firefox listen die offiziellen Release-Notes(öffnet im neuen Fenster) auf. Der Browser steht für Linux, Mac OSX und Windows bereit.
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