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Firefox Hello kann nun auch Textnachrichten verschicken.
Firefox Hello kann nun auch Textnachrichten verschicken. (Bild: Mozilla - CC-BY-SA 3.0)

Mozilla: Firefox 41 bringt leichte Verbesserungen bei Addons und Chat

Firefox Hello kann nun auch Textnachrichten verschicken.
Firefox Hello kann nun auch Textnachrichten verschicken. (Bild: Mozilla - CC-BY-SA 3.0)

Wieder verschiebt Mozilla einige wichtige Neuerungen in Firefox, weshalb die Änderungen in der nun verfügbaren Version 41 eher klein sind. Es gibt einen Textchat sowie verbesserte Speichernutzung für Addons. Ein potentielles Angriffsziel für Erweiterungen haben die Entwickler entfernt.

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Mozilla fügt dem in den Firefox-Browser eingebauten Echtzeitchat Hello eigentlich mit jeder Veröffentlichung neue Funktionen hinzu. So auch in der nun verfügbaren Version 41, welche statt der üblichen Audio- und Videokommunikation auch das Versenden einfacher Textnachrichten ermöglicht.

Somit bietet Hello künftig die grundsätzlichen Funktionen, die von einem modernen Chatprogramm erwartet werden können. Zusätzlich dazu forciert der Browser die Verwendung von Perfect Forward Secrecy (PFS) für sämtliche Anwendungen, die WebRTC verwenden. Damit sollten die über den Browser geführten Gespräche vergleichsweise gut abgesichert sein.

Addons weiter ohne verpflichtende Signatur

Anders als ursprünglich geplant sperrt Firefox 41 Erweiterungen ohne Signatur doch nicht automatisch, sondern warnt wie in Version 40 lediglich vor deren Nutzung. Wegen der vielen Einträge im Bugtracker von Mozilla hatte sich das Projekt dazu entschieden, die verpflichtende Signierung der Addons zu verschieben. Nach derzeitiger Planung sollten Entwickler ihre Addons aber bis spätestens Mitte Dezember signieren lassen.

Deutlich reduziert haben die Firefox-Entwickler den Speicherbedarf für Nutzer des Werbeblocker ABP. Aufgrund verschiedener Details von ABP selbst sowie der spezifischen Umsetzung einiger Webseiten konnte es bei der Verwendung des Addons in extremen Beispielen zu einem erhöhten Speicherbedarf von mehr als einem 1 GByte kommen. Mit Firefox 41 soll dieses Verhalten überwunden worden sein.

Vor allem um die Sicherheit der Nutzer zu erhöhen, ist Addon-Entwicklern nun auch die Nutzung der XPCOM-Schnittstelle für Binärbestandteile verboten. XPCOM wird nur noch intern genutzt. Ein Ersatz für die Erweiterungen steht im Addon-SDK bereit.

Kleinigkeiten und Entwickler-APIs

Nutzer können darüber hinaus in der aktuellen Version 41 Profilbilder für ihre Firefox-Accounts nutzen. Verbessert haben die Entwickler auch die Verwendung von Eingabemethoden für Sprachen mit Schriftzeichen unter Windows. Hierfür wird nun das Text Services Framework eingesetzt.

Webentwickler können die Schnittstellen Messageport und -Channel des Channeling-APIs benutzen, so dass zwei unabhängige Skripte desselben Dokuments miteinander kommunizieren können. Dank des Cache-APIs können benannte Cache-Speicher durchsucht werden.

Weitere Einzelheiten zu Firefox 41 finden sich in den Release-Notes.


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ipsy 26. Sep 2015

Du schreibst: "Ja, ich will einen schlanken Browser." Genau darum geht es doch. Einen...

Johnny Cache 23. Sep 2015

Es ist schon bezeichnend zu sehen wie sehr sie ihr (ehemaliges) Projekt Thunderbird so...

quadronom 23. Sep 2015

Das wichtigste ist, dass es 64-bit Programme auch sehr viel sicherer sind. Lang und breit...

yoyoyo 23. Sep 2015

Was sagt sie uns? Mozilla hat alle Ziele offenbar erreicht und sollte der Weisheit...

bofhl 23. Sep 2015

... und es nicht möglich ist weitere Addon-Repositories als "sichere Bezugsorte" einzutragen!



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