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Personalisierte Werbung in der US-Lokalisation

Erstmals veröffentlicht Mozilla den Firefox mit der Technik für die personalisierte Werbung, welche mit den Suggested Tiles umgesetzt wird. Dabei analysiert die Software die Browser-History und gleicht diese mit einer eingebauten Liste ab, um dem Nutzer bestimmte Vorschläge machen zu können.

  • Hinweis auf ein unsigniertes Addon im Browser ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und auf der Addon-Webseite (Screenshot: Golem.de)
  • Das neue Aussehen der Addon-Übersicht (Screenshot: Golem.de)
  • Hello erlaubt das Hinzufügen von Inhalten. (Mozilla -CC-BY-SA 3.0)
  • Information zur Funktion der Tiles in der US-Variante des Browsers (Screenshot: Golem.de)
  • Die Suggested Tiles können leicht abgeschaltet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Mozilla unterscheidet dabei klar zwischen bezahlten und vorgeschlagenen Kacheln.  (Mozilla -CC-BY-SA 3.0)
Information zur Funktion der Tiles in der US-Variante des Browsers (Screenshot: Golem.de)
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Dieses Verhalten lässt sich mit einem Klick über das Zahnrad in der neuen Tab-Übersicht abschalten. In eben jener Kachelansicht erscheinen auch die Vorschläge für die Nutzer, falls dies gewünscht ist. Zunächst allerdings nur für jene, welche die US-Lokalisation des Browsers verwenden. Mozilla wird das Programm künftig aber auf andere Teile der Welt ausweiten.

Mit den Suggested Tiles will Mozilla für eine Art von Werbung sorgen, die die Privatsphäre der Nutzer respektiert und die möglichst transparent umgesetzt wird. So wird in der Anzeige klar zwischen gesponserten, also bezahlten Anzeigen und einfachen Vorschlägen durch Mozilla unterschieden. Die Kacheln sind entsprechend gekennzeichnet. Auch die Interessenkategorie der Kachel ist leicht erkennbar.

Im Interview mit Golem.de gab der zuständige Marketingchef Patrick Finch an, dass das Vorgehen auch der weiteren Open-Source-Community zugutekommen könnte. So seien auch Vorschläge für Nichtregierungsorganisationen möglich. Letztlich soll mit dieser Methode der Werbung auch die Akzeptanz der Nutzer für dieses Mittel zur Geldeinnahme erhalten bleiben.

Viele hilfreiche Kleinigkeiten

Neben den Kacheln und den Änderungen an den Erweiterungen bietet Firefox 40 vor allem nützliche kleinere Neuerungen. So erlaubt der eingebaute Hello-Chat nun das Teilen von Links und anderen Inhalten in einer Unterhaltung. Unter Windows nutzt der Browser nun Hardware VSync, was für eine verbesserte Darstellung von Animationen und ein weicheres Scrollen sorgen soll.

Unter Linux-Systemen soll das Scrollen ebenfalls weicher sein. Erreicht wird dies anders als bei Windows allerdings durch das sogenannte Off-Main-Thread-Compositon (OMTC), also das Auslagern des Compositings der UI aus dem Hauptthread. Zudem soll die Anzeige von Grafiken und Videos dadaurch profitieren. Darüber hinaus wird OMTC nun auf allen Plattformen genutzt, was den Entwickler weitere Möglichkeiten eröffnet.

Subressourcen einer Seite - wie Bilder, Skripte oder Iframes - können nun keine HTTP-Authentifizierung mehr anfordern, wodurch Angriffe auf die Daten der Nutzer erschwert werden sollen. Plugins wie der Flashplayer, die das NPAPI verwenden, werden nun asynchron initialisiert. Diese sollten damit schneller starten und reagieren.

Weitere Details der aktuellen Version 40 des Firefox listen die offiziellen Release-Notes auf. Der Browser steht für Linux, Mac OSX und Windows bereit. Bisherige Versionen des Browsers laufen zwar auch unter Windows 10, erst die aktuelle soll aber an das neue System von Microsoft angepasst sein.

 Mozilla: Firefox 40 erscheint mit Addon-Signaturen
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xVipeR33 12. Aug 2015

Ist Hardwarebeschleunigung aktiviert? Wenn ja, probier mal sie zu deaktivieren bzw. falls...

Karl-Heinz 12. Aug 2015

Echt? Im Regelfall sammeln sich etwa 90 Tabs in einer Handvoll Gruppen, wenn ich etwas...

Karl-Heinz 12. Aug 2015

Daran kann es eigentlich nicht liegen - habe gerade mal nachgesehen, bei mir sind 41...

Proctrap 12. Aug 2015

Spiele ist nicht mal das Thema. Da müssen halt noch n paar Gig für Entwicklungsumgebung...

Itchy 11. Aug 2015

Kann Einbildung sein, ja. Ich habe das Gefühl, dass die Seiten mehr komplett...


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