Abo
  • Services:
Anzeige
Firefox
Firefox (Bild: Mozilla/CC-BY-SA 3.0)

Schöne neue Einstellungen

Im Mai 2012 stellten Studenten der Michigan State University erstmals eine Möglichkeit vor, die Einstellungen für den Firefox-Browser statt in einem eigenen Fenster in einem Tab darzustellen. Drei Jahre später ist diese Darstellungsweise nun Standard. In dem relativ langen Zeitraum ist daran aber nicht konstant gearbeitet worden. Vielmehr testet das Designteam die Neugestaltung erst seit einem Jahr aktiv in den Entwicklungsversionen des Browsers.

Anzeige

Als Hauptgrund für die Änderung haben die Beteiligten das Erreichen eines konsistenten Aussehens genannt, was zumindest in weiten Teilen erreicht worden ist. So sehen die Einstellungen mit dem neuen Tab auf jedem der unterstützten Desktop-Betriebssysteme gleich aus. Wegen der unterschiedlichen Anzeige von Fenster und Dialogen in Windows, Mac OS X und Linux war dies bisher nicht der Fall.

Für die Designer ist es außerdem einfacher, ein ähnliches Aussehen auf dem Desktop und auf Tablets zu gestalten. Geschrieben ist die Tab-Oberfläche mit Webtechniken, hauptsächlich CSS und Javascript. Das führt unter anderem dazu, dass nicht mehr viele verschiedene Einstellungsfenster gleichzeitig im Sichtfeld des Benutzers geöffnet werden können. Denn Unterpunkte der Menüs werden in speziellen Pop-ups angezeigt, von denen je Tab nur eines geöffnet werden kann. In den erweiterten Optionen werden aber noch eigene Fenster geöffnet.

Die zugrundeliegende Designsprache des neuen Menüs ist im Project Chameleon erstellt worden, das langfristig als Referenz für die gesamte Oberflächengestaltung des Browsers dienen soll. In Details ist dies bereits umgesetzt, etwa in dem Warnhinweis beim Aufrufen von about:config. Andere Menüs wie die Addon-Verwaltung werden wohl künftig noch umgestaltet.

Statt über das gewohnte Zahnrad-Icon können die neuen Einstellungen auch über die Eingabe von about:preferences aufgerufen werden. Wer weiterhin das alte Einstellungsfenster nutzen möchte, muss dafür die Option browser.preferences.inContent in about:config auf false setzen. Vermutlich wird Mozilla diese Möglichkeit aber in kommenden Versionen entfernen.

Grundlage für besseren Videochat

Die WebRTC-Implementierung in Firefox erhält mit Version 38 zwei wichtige Neuerungen. So unterstützt der Browser nun Multistream und Renegotiation. Das heißt mehrere Medienspuren des gleichen Typs können über eine Peer-Verbindung übertragen werden. Ebenso können verschiedene Audio- oder Videospuren beliebig zu einer laufenden Sitzung hinzugefügt und natürlich wieder entfernt werden.

Für die Programmierer von WebRTC-Anwendungen wird der Aufwand verringert, um Funktionen wie das Übertragen des Bildschirms oder auch Gruppenchats umzusetzen. Für den in den Firefox integrierten Videochat Hello testen die Mozilla-Entwickler bereits die Übertragung eines Tabs oder eines anderen Fensters. Noch steht dies aber nicht in einer stabilen Version bereit.

Weitere Einzelheiten

Darüber hinaus kann nun auch die Broadcastchannel-API genutzt werden. Diese erlaubt es unterschiedlichen Browser-Kontexten desselben Ursprungs, Informationen untereinander zu teilen. Loggt sich ein Nutzer zum Beispiel auf einer Webseite für einen Dienst ein, kann dieser Status an andere geöffnete Tabs der gleichen Webseite mitgeteilt werden, damit diese sich entsprechend aktualisieren.

Zur besseren Unterstützung von japanischen und chinesischen Texten kann Firefox nun die Ruby-Annotation nach dem dazugehörigen CSS-Standard darstellen. Webseitenbetreiber können zudem verschiedene Quellen eines Bildes an Firefox-Nutzer ausliefern, etwa unterschiedliche Ausschnitte je nach Displaygröße, um nicht unnötig Bandbreite zu verschwenden. Möglich wird dieses Verhalten durch das Attribut srcset.

Firefox 38 steht für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Die Version dient darüber hinaus als Grundlage für die Variante mit Langzeitunterstützung, die für den Unternehmenseinsatz gedacht ist und zum Beispiel von einigen Linux-Distributionen verteilt wird.

 Mozilla: Firefox 38 erscheint mit Web-DRM

eye home zur Startseite
Lala Satalin... 14. Mai 2015

Das Problem ist einfach, dass die Browser dafür nicht ausgelegt sind. Man kann natürlich...

Lala Satalin... 13. Mai 2015

Na ja ich weiß nicht recht ob diese Schlussfolgerung korrekt ist. Schau lieber mal im...

MarioWario 13. Mai 2015

Danke für die Info - also wenn VPN-Nutzung = webRTC deaktivieren.

Kaiser Ming 13. Mai 2015

hält weder Ochs noch Esel auf ;)

fragmichnicht 13. Mai 2015

Läuft auch auf dem Firefox unter Linux.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Compana Software GmbH, Feucht
  2. IT Baden-Württemberg (BITBW), Stuttgart-Feuerbach
  3. Daimler AG, Leinfelden-Echterdingen
  4. Endress+Hauser Conducta GmbH+Co. KG, Gerlingen (bei Stuttgart)


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)
  2. 16,99€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf zzgl. 3€ Versand)
  3. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. DVB-T2

    Bereits eine Millionen Freenet-Geräte verkauft

  2. Moore's Law

    Hyperscaling soll jedes Jahr neue Intel-CPUs sichern

  3. Prozessoren

    AMD bringt Ryzen mit 12 und 16 Kernen und X390-Chipsatz

  4. Spark Room Kit

    Cisco bringt KI in Konferenzräume

  5. Kamera

    Facebook macht schicke Bilder und löscht sie dann wieder

  6. Tapdo

    Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern

  7. 17,3-Zoll-Notebook

    Razer aktualisiert das Blade Pro mit THX-Zertifizierung

  8. Mobilfunk

    Tschechien versteigert Frequenzen für 5G-Netze

  9. Let's Encrypt

    Immer mehr Phishing-Seiten beantragen Zertifikate

  10. E-Mail-Lesen erlaubt

    Koalition bessert Gesetz zum automatisierten Fahren nach



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Vikings im Kurztest: Tiefgekühlt kämpfen
Vikings im Kurztest
Tiefgekühlt kämpfen
  1. Nier Automata im Test Stilvolle Action mit Überraschungen
  2. Torment im Test Spiel mit dem Text vom Tod
  3. Nioh im Test Brutal schwierige Samurai-Action

Gesetzesentwurf: Ein Etikettenschwindel bremst das automatisierte Fahren aus
Gesetzesentwurf
Ein Etikettenschwindel bremst das automatisierte Fahren aus
  1. Autonomes Fahren Uber stoppt nach Unfall Versuch mit selbstfahrenden Taxis
  2. Tesla Autopilot Root versichert autonom fahrende Autos
  3. Autonomes Fahren Kalifornien will fahrerlose Autos zulassen

In eigener Sache: Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
In eigener Sache
Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
  1. In eigener Sache Golem.de geht auf Jobmessen
  2. In eigener Sache Golem.de kommt jetzt sicher ins Haus - per HTTPS
  3. In eigener Sache Unterstützung für die Schlussredaktion gesucht!

  1. Re: Wie wäre diese Methode: Nix illegales drauf...

    deinkeks | 01:23

  2. Re: und da sind viele ...

    Flexy | 01:21

  3. Re: Lärmschutzzonen

    MAGA | 01:05

  4. Re: Selbstbedienungskassen würden mir schon reichen

    __destruct() | 00:42

  5. Re: In englisch streamen?!

    jeegeek | 00:38


  1. 20:56

  2. 20:05

  3. 18:51

  4. 18:32

  5. 18:10

  6. 17:50

  7. 17:28

  8. 17:10


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel