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Das OpenH.264-Plugin lässt sich deaktivieren und auch deinstallieren.
Das OpenH.264-Plugin lässt sich deaktivieren und auch deinstallieren. (Bild: Mozilla, Screenshot: Golem.de)

Mozilla: Firefox 33 mit H264-Plugin und Werbe-Kacheln

Das OpenH.264-Plugin lässt sich deaktivieren und auch deinstallieren.
Das OpenH.264-Plugin lässt sich deaktivieren und auch deinstallieren. (Bild: Mozilla, Screenshot: Golem.de)

Das von Cisco bereitgestellte OpenH.264-Plugin wird mit der neuen Version Firefox 33 automatisch installiert, was WebRTC dienen soll.

Die aktuelle Version 33 des Firefox-Browsers installiert beim ersten Start automatisch das OpenH.264-Plugin von Cisco. Das Unternehmen hat sich vor etwa einem Jahr dazu bereit erklärt, Firefox-Nutzern seine Implementierung des H.264-Codecs kostenfrei bereitzustellen. Cisco übernimmt dabei die bei der MPEG-LA anfallenden jährlichen Lizenzkosten, die auf maximal 6,5 Millionen US-Dollar beschränkt sind.

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Mit dem Plugin soll die Interoperabilität bei der Verwendung von WebRTC über verschiedene Browser und eventuell auch native Anwendungen hinweg gewährleistet werden. Über die Plugin-Einstellungen lassen sich Updates und die Verwendung des Codecs deaktivieren. Das Binärmodul selbst wird über die Server von Cisco verteilt, der Code steht aber auch frei unter einer BSD-Lizenz zum Download über Github bereit.

Das Modul ist als sogenanntes Gecko Media Plugin (GMP) umgesetzt und läuft in einer Sandbox. Die gleichnamige Schnittstelle im Browser wird von Mozilla als Alternative zu dem PPAPI in Chrome angeboten und soll Erweiterungen von "autorisierten Codecs und (...) Content Decryption Modules (CDM)" durch Drittanbieter ermöglichen. Das CDM soll von Adobe bereitgestellt werden und zusammen mit den Encrypted Media Extensions (EME) die Umsetzung eines DRM-Mechanismus in Firefox erreichen.

Derzeit lässt sich das OpenH.264 aber noch nicht zur Dekodierung reiner H.264-Videos außerhalb von WebRTC verwenden, was auch der HTML5-Test von Youtube bestätigt. Stattdessen setzt Mozilla dafür wohl weiter auf die Verwendung nativer APIs der verschiedenen Betriebssysteme wie Gstreamer für Linux und Windows' Media Foundations. Eine Umsetzung für Mac OS X ist für die nächste Firefox-Version geplant.

Darüber hinaus haben die Entwickler ihre Implementierung des Webcrypto-API verbessert. Neben neuen Funktionen zum Umgang mit Schlüsseln können nun auch RSA-OAEP, PBKDF2 und AES-KW genutzt werden. Die Schnittstelle wird unter anderem von Diensten wie Netflix bereits in dessen HTML5-Player verwendet. Dieser kann aber nicht mit dem Firefox genutzt werden, da sowohl die Mediasource-Extensions als auch die EME noch nicht komplett umgesetzt worden sind. Ebenso fehlt das CDM von Adobe.

Weitere Details

Die in der Startseite und der Seite für einen neuen Tab eingebettete Suchleiste zeigt nun Vorschläge für die jeweiligen Anfragen an, wie das bereits aus der oberen Suchleiste neben der URL-Zeile bekannt ist. Zudem ist die Suche über die Adresszeile etwas intelligenter: Wird nur ein Wort eingeben oder etwa ein Anfrage wie die Rechnung 867-5309, hat dies nicht mehr eine Fehlermeldung zur Netzwerkverbindung zur Folge, vielmehr wird eine Suchanfrage gestartet. Im Hintergrund wird dabei nach Seiten mit der Anfrage als Domain gesucht. Die Suche ist zunächst auf localhost beschränkt, kann aber über eine Whitelist erweitert werden.

Dank einer neuen Implementierung der Speichertechnik für Javascript-Zeichenketten lassen sich diese kompakter repräsentieren, so dass der Browser in den meisten Fällen weniger Speicher für Javascript-Code belegt. Unter Windows wird das Compositing, also das Update und das Zusammensetzen der verschiedenen UI-Schichten einer Webseite, aus dem Hauptthread ausgelagert (Off Main Thread Compositing, OMTC). Dadurch soll ein Blockieren des Event-Loops verhindert werden, was etwa durch schlechten Javascript-Code hervorgerufen werden kann. Für Webentwickler hat das Mozilla-Team eine Vielzahl von kleineren Funktionen umgesetzt, die vor allem das Debuggen komplexerer Elemente vereinfachen könnte.

Zusätzliche Neuerungen listen die Release-Notes auf. Firefox 33 steht zum Download über die Server von Mozilla bereit.


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Endwickler 16. Okt 2014

Ja, wenn die newtab-Seite so unfelxibel bleibt, werde ich auch mal auf solche...

eskolinaar 15. Okt 2014

Mit Version 33 ist die WebIDE als Ersatz für den App Manager standardmäßig mit...

ragnarok 15. Okt 2014

Gehe in die "about:config", suche dort nach "newtab" und setzt auf "browser.newtab.url...

Yuri Zahard 15. Okt 2014

Ja, scheint mir als wäre das nur mein eigenes, komisches Userverhalten. Ich klicke auch...

Anonymer Nutzer 15. Okt 2014

Cisco, Adobe Lizenzkosten DRM Tools, Werbe Kacheln. Auch schon mal auf die Idee gekommen...



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