Mozilla: Firefox 118 bringt Offline-Übersetzungen
Das Entwicklungsteam von Mozilla hat die aktuelle Version 118 des freie Firefox-Browsers veröffentlicht. Darin enthalten ist eine Möglichkeit zur automatischen Offline-Übersetzung, ähnlich wie Google Translate im konkurrierenden Chrome-Browser. Die Technik von Mozilla kommt aber ohne eine Cloudnutzung aus und damit ohne eine Sammlung personenbezogener Daten.
Erstmals vorgestellt hatte Mozilla den Offline-Übersetzer vor etwa zwei Jahren . Grundlage der Arbeiten bildet das Bergamot-Projekt. Dabei handelt es sich um ein kooperatives Forschungsprojekt der Universität Edinburgh zusammen mit der Karls-Universität Prag, den Universitäten Sheffield und Tartu sowie Browser-Hersteller Mozilla. Gefördert wird das Projekt von der Europäischen Kommission im Rahmen der Initiative Next Generation Internet (NGI).
Unterstützt werden von dem Dienst derzeit nur einige wenige europäische Sprachen, was letztlich auf die Beteiligten und die Förderung zurückzuführen sein dürfte. Dazu gehören Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Polnisch und einige weitere. Die genutzte Übersetzungsengine(öffnet im neuen Fenster) steht auch als separates Open-Source-Projekt bereit.
In der Firefox-Version 118 genutzt werden können nun außerdem Video-Effekte und das Weichzeichnen des Hintergrunds in Google Meet. Die Umsetzung haben die Beteiligten außerdem auf Version 115 zurückportiert, so dass dies auch in der aktuellen Version mit Langzeitsupport (ESR) genutzt werden kann. Das Entwicklungsteam hat darüber hinaus einige weitere Maßnahmen vorgenommen, um Browser-Fingerprinting zu verhindern. So nutzt die Web-Audio-Implementierung die FDLIBM als Bibliothek für mathematische Berechnungen. Im privaten Modus können Webseiten zudem nur noch auf die vom System installierten Schriftarten zugreifen.
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