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Mozilla: Erstmals Nightly-Builds von Servo-Engine verfügbar

Die neue Browser-Engine Servo von Mozilla steht nun offiziell in Nightly-Builds zur Verfügung. Noch fehlen Servo aber einige Funktionen und von der Nutzung sicherheitskritischer Anwendungen wird abgeraten.

Artikel veröffentlicht am ,
Servo mit der Browser.html-Oberfläche
Servo mit der Browser.html-Oberfläche (Bild: Screenshot: Golem.de)

Wie vor wenigen Monaten angekündigt stehen nun Nightly-Builds der Browser-Engine Servo für Linux und Mac OS X zur Verfügung. Mit Servo versucht Mozilla seit einigen Jahren, moderne Entwicklungskonzepte umzusetzen, unter anderem durch die Verwendung der Sprache Rust, was die Engine auch sicherer machen soll. Bisher war ausschließlich der Quellcode von Servo offiziell verfügbar.

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Mit dem nun veröffentlichen Binärcode will es das Entwicklerteam Interessierten vereinfachen, mit der neuen Technik zu experimentieren und damit möglicherweise einige neue Beiträge zu dem Projekt zu bekommen. Zusätzlich zu der Rendering-Engine Servo umfassen die Nightly-Builds auch das sogenannte Browser.html.

Dabei handelt es sich um ein Nebenprojekt von Servo mit dem Ziel, die Benutzeroberfläche eines Browsers vollständig mit Webtechniken zu implementieren. Letztlich werden damit auch die Fähigkeiten von Servo selbst getestet. Zudem erleichtert die Integration dieser Oberfläche deutlich mögliche Tests der Engine durch Nutzer.

Noch viel Lücken im Code

Noch kann Servo nur wenige Webseiten wirklich fehlerfrei darstellen, da schlicht noch viele Funktionen fehlen. Außerdem rät das Team auf der Downloadseite explizit davon ab, kritische Anwendungen wie etwa Webbanking zu verwenden, da der Code noch nicht ausreichend auf seine Sicherheit geprüft worden sei. Das Team will jedoch künftig offiziell Codeüberprüfungen vornehmen.

Wann und ob Servo irgendwann als Totalersatz für die bisher in Mozillas Firefox genutzte Gecko-Engine dienen kann, ist derzeit noch völlig offen. Mozilla experimentiert aber bereits damit, einige Teile aus Servo in den Firefox zu integrieren. Es scheint also möglich, dass beide Projekte langfristig miteinander "verwachsen".

Der Quellcode von Servo findet sich bei Github. Die Nightly-Builds für Mac OS X und Linux stellt das Team über die Amazon-Cloud zum Download bereit. Builds für Windows und Android sollen demnächst folgen.



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nille02 06. Jul 2016

Im Artikel wird besonderen sie Sicherheit noch mal hervorgehoben und dass das noch nicht...

Wallbreaker 05. Jul 2016

Das wäre dann der private und entgooglete Fork. Wäre mir zu vage bei dem geringen...


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