Mozilla: Eingebauter Videochat wird zu Firefox Hello

Der in den Firefox integrierte WebRTC-Videochat wird mit der aktuellen Beta in Firefox Hello umbenannt. Das Aussehen des Clients ist ebenfalls überarbeitet worden. Für die Technik kooperiert Mozilla mit einer Telefónica-Tochter.

Artikel veröffentlicht am ,
Firefox Hello bringt den Videochat in den Browser.
Firefox Hello bringt den Videochat in den Browser. (Bild: Mozilla - CC-BY-SA 3.0)

Mit der aktuellen Betaversion von Firefox 34 erhält der eingebaute Videochat den Namen Firefox Hello. Der Dienst befindet sich seit einigen Monaten in der Entwicklung und soll nun noch ausführlicher getestet werden. Hello soll Verbindungen zu allen Browsern mit WebRTC erlauben, also bisher Chrome, Opera und Firefox selbst. Der Dienst soll kostenlos angeboten werden und ohne zusätzliche Plugins oder einen Account verwendbar sein.

Stellenmarkt
  1. SAP Inhouse Consultant (m/w/d) mit Schwerpunkt Logistik Module
    Covivio Immobilien GmbH, Oberhausen
  2. Anwendungsentwicklerin / Anwendungsentwickler (m/w/d)
    Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf
Detailsuche

Zum Aufbau eines Gespräches reicht es, einen Link mit seinem Gegenüber auszutauschen. Zur einfacheren Verwendung stellen die Entwickler in der Beta aber die Möglichkeit bereit, Gespräche über Firefox-Accounts zu vermitteln, so dass das Teilen des Links unnötig wird. Die Kontakte können dabei in einer Art Adressbuch gespeichert werden, zudem lassen sich Kontakte aus dem Google-Account in Hello importieren. Sollten die Google-Kontakte ebenfalls über einen Firefox-Account verfügen, kann direkt mit dem Chat begonnen werden.

Während der Betaphase will das Team weitere Funktionen und Verbesserungen integrieren, da die Technik im Hintergrund zumindest derzeit noch vielen Veränderungen unterworfen ist. Ein Großteil des Codes für Hello entsteht in Zusammenarbeit mit der Telefónica-Tochter Tokbox. Diese bietet mit Opentok ein Server-SDK für verschiedene Programmiersprachen an und dazugehörige Client-Bibliotheken in Javascript oder für iOS und Android.

Telefónica ist einer der großen Unterstützer von Firefox OS sowie den damit vertriebenen Smartphones und hat Tokbox im Jahr 2012 übernommen. Durch die Kooperation an Hello steht in künftigen Veröffentlichungen von Firefox OS damit eine integrierte Möglichkeit zum Videochat bereit, die zumindest theoretisch auch über die Grenzen von Smartphone und Desktop hinweg zur Kommunikation genutzt werden könnte.

Golem Akademie
  1. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    9.–10. Dezember 2021, virtuell
  2. Terraform mit AWS: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14.–15. Dezember 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die verfügbare Beta enthält ebenfalls Unterstützung für den H264-Codec durch native APIs für Mac OS X, die so auch für Windows und Linux umgesetzt worden ist. Der von Cisco bereitgestellte und diese Woche mit Firefox 33 erstmals veröffentlichte OpenH264-Codec wird derzeit nur für WebRTC verwendet und nicht für den Video-Tag, da das High-Profil damit noch nicht genutzt werden kann.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Beazy 28. Okt 2014

Und dafür raus mit dem Support für SVG und Video. Dafür haben wir Flash.

Ovaron 18. Okt 2014

die NSA ihre neue Schnittstelle gesponsert hat? Und ist die Kinect deshalb gestorben...

unknown75 17. Okt 2014

Auch wenn sich die Trolle jetzt schon alle aufregen das der FF doch ach so langsam ist...

lisgoem8 17. Okt 2014

Zu erst ware es der Chromebrowser... Inzwischen ist es auch der Firefox Browser. Erstmal...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Giga Factory Berlin
Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste

Tesla kann die Milliarde Euro Förderung für die Akkufabrik Grünheide nicht beantragen - weil es sonst zu Verzögerungen beim Einsatz neuer Technik käme.

Giga Factory Berlin: Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste
Artikel
  1. Nachhaltigkeit: Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner
    Nachhaltigkeit
    Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner

    Kawasaki will elektrische Antriebe für seine Fahrzeuge entwickeln, 2022 sollen drei Elektromotorräder erscheinen.

  2. Black Friday 2021 - Deals am Cyber Monday bei Amazon & Co.
     
    Black Friday 2021 - Deals am Cyber Monday bei Amazon & Co.

    Nach gut drei Wochen voller Rabatte und Schnäppchen endet heute Abend mit dem Cyber Monday die Black Friday Woche.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

  3. Doppelbildschirm: Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg
    Doppelbildschirm
    Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg

    Das Kickstarter-Projekt Slidenjoy kann nach 6 Jahren seinen Doppelbildschirm Slide für Notebooks ausliefern.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • WD Blue SN550 2 TB ab 149€ • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops • Cooler Master V850 Platinum 189,90€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /