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Mozilla: Community soll MDN-Web-Doku retten

Nach den Entlassungen bei Mozilla ist die Zukunft für die MDN Web Docs unsicher gewesen. Nun soll die Community stärker übernehmen.
/ Sebastian Grüner
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Das MDN-Logo ist ein Tyrannosaurus Rex. (Bild: Axel Schmidt/Getty Images)
Das MDN-Logo ist ein Tyrannosaurus Rex. Bild: Axel Schmidt/Getty Images

Mit der Massenentlassung bei Browserhersteller Mozilla mussten im Sommer 2020 viele Angestellte gehen, deren Arbeit nicht unmittelbar zu den Einnahmen des Unternehmens beitrug. Dazu gehörte das gesamte Team(öffnet im neuen Fenster) , das für die MDN Web Docs zuständig war. Die Zukunft des Projekts zur freien Dokumentation von Webtechniken war danach ungewiss. Gemeinsam mit einer Community aus Freiwilligen soll es nun jedoch fortgeführt werden, wie Mozilla in seinem Hacks-Blog meldete(öffnet im neuen Fenster) .

Schon als Reaktion auf die Entlassungen hatte Mozilla bestätigt(öffnet im neuen Fenster) , dass zumindest die Webseite zunächst erhalten bleiben und gemeinsam mit Partnern sowie der Community nach einer langfristigen Lösung gesucht werden solle. Im aktuellen Blogbeitrag bekräftigte das Unternehmen, es werde weiter daran arbeiten, wichtige Plattform-Updates zu dokumentieren. Das geschehe jedoch mit einer neuen Strategie. Zusammen mit Partnern aus der Web-Community soll eine Art Arbeitsplan erstellt werden, der bei der Priorisierung der Tätigkeiten helfen soll.

Anders als bisher wird Mozilla die Arbeiten nicht mehr mehrheitlich selbst ausfüllen können. So bittet der Browserhersteller insbesondere für die täglichen Routinearbeiten die Community aktiv um Mithilfe. Das betrifft etwa das Beheben kleinerer Fehler oder Beantworten von Fragen im eigenen Projekt-Forum. Das Team erstellte eine Dokumentation, wie mit diesen und anderen kleineren Tätigkeiten zu den MDN Web Docs beigetragen werden kann. Mozilla will das Projekt so zu neuem Leben zu erwecken.

Darüber hinaus soll die Codebasis der Web-Dokumentation geändert werden. Das Team will weg vom bisherigen Ansatz eines Wikis, hin zu einer Webseite mit moderner Webtechnik, die zudem auf Github gehostet werden soll. Das Team erhofft sich davon vor allem eine einfachere Arbeit der Beitragenden und eine leichtere Pflege der Plattform.


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