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Mozilla-Browser: 64-Bit-Firefox ist bereit für Alpha-Tests

Die aktuelle Developer Edition enthält eine 64-Bit-Version von Firefox für Windows. Zudem ermöglicht WebRTC mehrere Streams und nutzt Perfect-Forward-Secrecy. Final soll die Version Mitte Mai erscheinen.

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Unreal-Demo in der 64-Bit-Variante des Firefox unter Windows.
Unreal-Demo in der 64-Bit-Variante des Firefox unter Windows. (Bild: Mozilla - CC-BY-SA 3.0)

Etwas später als noch im Herbst geplant, verlässt die 64-Bit-Version des Mozilla-Browsers für Windows den sogenannten Nightly-Channel. Mit der nun veröffentlichten Developer Edition von Firefox 38, vormals Aurora, können Interessierte die Vorteile der größeren Wortbreite auch auf dem Betriebssystem von Microsoft testen. Unter Mac OS X und Linux-Distributionen sind 64-Bit-Builds seit einigen Jahren verfügbar. Die Entwicklung unter Windows ist im November 2012 vorübergehend eingestellt und nach Protesten von Nutzern wieder aufgenommen worden.

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Vorteilhaft ist die 64-Bit-Variante vor allem für sehr große Webanwendungen wie etwa Spiele, die zum Beispiel mit der Unreal Engine, Emscripten und asm.js leicht im Web umgesetzt werden können. Mozilla empfiehlt für diese Techniken einen bis zu 2 GByte großen Heap-Speicher, der dank der 64 Bit damit viermal so groß ist wie bei der 32-Bit-Variante.

Durch den Zugriff auf neue Register und Hardware-Befehle soll die Ausführung von Javascript-Code zudem beschleunigt werden. Für derartigen Code kann laut Mozilla wegen des vergrößerten Adressraums auch den Speicherschutz der Hardware verwenden und auf eigene Überprüfungen verzichten. Das verbessere den Datendurchsatz deutlich, sagt Mozilla. Außerdem werde die Effektivität von ASLR durch 64 Bit erhöht.

WebRTC mit PFS und vielen Streams

Weitere Neuerungen der Alpha betreffen unter anderem WebRTC, das für Videochats genutzt werden kann. So lassen sich nun mehrere Medien-Streams zu einer laufenden Peer-to-Peer-Verbindung hinzufügen. Audio- und Webcam-Streams sowie etwa ein Screen-Sharing können so unabhängig voneinander behandelt werden.

Möglich wird die Veränderung der Streams durch das Neuaushandeln einer laufenden Sitzung. Bisher musste die Sitzung dafür neu gestartet werden. Wie in einem Entwurf von der IETF empfohlen, verwendet Firefox in der Alpha-Version Perfect-Forward-Secrecy (PFS) für WebRTC. Da einige Server dies noch nicht unterstützen, weist Mozilla eindringlich auf ein Update der eingesetzten Technik hin.

In den Release Notes sind weitere Details der nun veröffentlichten Alpha von Firefox 38 zusammengefasst. Final erscheinen soll die Version am 12. Mai, was wahrscheinlich auch für die 64-Bit-Builds für Windows gilt. Für Tests empfiehlt Mozilla noch die Deinstallation der 32-Bit-Variante. Für saubere Updates will das Team in den kommenden Wochen noch sorgen. Die Developer Edition von Firefox 38 steht zum Download bereit.

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ragnarok 04. Mär 2015

Firefox (32 Bit) scheint eigentlich recht moderat, was die Speicherbeanspruchung angeht...

EvilSheep 03. Mär 2015

Zumindest mit der Version a2 is ein Parallelbetrieb (problemlos) möglich. Bisher völlig...

Rulf 03. Mär 2015

fürs normale surfen ist das vollkommen egal...interessant wird's aber bei...

Rulf 03. Mär 2015

werde das mal testen...mit dem forum hast du recht...und was die aktualität betrifft...

GrenSo 03. Mär 2015

Ich liebäugle im Moment auch sehr sehr stark mit Vivaldi als neuen Browser aber bis der...


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