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Moving e: Toyota und Honda entwickeln mobile Energiestation

Ein Brennstoffzellenbus bringt sauberen Strom an entlegene Orte.
/ Werner Pluta
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Moving e: Brennstoffzellenbus mit Akkus an Bord (Bild: Toyota)
Moving e: Brennstoffzellenbus mit Akkus an Bord Bild: Toyota

Sauberer Strom für Notstandsgebiete: Die japanischen Konzerne Toyota und Honda haben ein mobiles System zur Stromversorgung entwickelt. Moving e soll bei Großveranstaltungen oder in Krisengebieten eingesetzt werden.

Die Basis von Moving e ist ein Brennstoffzellenbus von Toyota. Dessen Brennstoffzellen versorgen den eigenen Antrieb mit Strom, so dass er selbst zum Einsatzort fahren kann. Der Strom kann auch von anderen Verbrauchern genutzt werden. Dafür sind zwei von Honda entwickelte Stromausgabegeräte da, die den Gleichstrom aus der Brennstoffzelle in Wechselstrom wandeln. Diese Geräte sind für bidirektionales Laden (Vehicle to Home - V2H - oder Vehicle to Grid - V2G) konzipiert.

Zur Ausstattung des Busses gehören zudem über fünfzig tragbare Akkus, die statt Dieselgeneratoren zum Betrieb von elektrischen Geräten eingesetzt werden. Anders als die Dieselgeneratoren liefern die Akkus sauberen Strom. Das Fahrzeug verfügt über 36 Ladepunkte, um die Akkus zu laden.

Die Tankstelle sollte nicht zu weit weg sein

Der Bus verfügt dank seiner Wasserstofftanks über eine Kapazität von 454 Kilowattstunden. Er liefert eine Leistung von maximal 18 Kilowatt. Moving e sollte laut Toyota nicht weiter als etwa 100 Kilometer von einer Wasserstofftankstelle entfernt eingesetzt werden, da sonst zu viel Kapazität für den Antrieb benötigt wird. Bei einer Entfernung von 100 Kilometern zur Wasserstofftankstelle blieben noch etwa 240 Kilowattstunden nutzbare Kapazität.

Der Strombus soll in erster Linie in Katastrophengebieten eingesetzt werden. Eine weitere Anwendung sehen die beiden Konzerne bei Großveranstaltungen, etwa Open-Air-Festivals. In diesem Monat läuft ein Test des Projekts an. Dabei sollen die diversen Einsatzmöglichkeiten des Systems demonstriert werden.


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