Abo
  • Services:

Moverio BT-350: Epson stellt neue AR-Brille mit Android-Unterstützung vor

Ausstellungen auch virtuell zu erleben, soll nur ein Anwendungsgebiet von Epsons AR-Brille sein. Die Moverio BT-350 projiziert Informationen direkt auf die Brillengläser. Die Unterstützung von Android-Apps soll das Anwendungsspektrum für Augmented Reality ausweiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Epson Moverio BT-350 generiert Bilder direkt auf die Gläser.
Die Epson Moverio BT-350 generiert Bilder direkt auf die Gläser. (Bild: Epson)

Auf der Messe ISE (Integrated Services Europe) in Amsterdam hat Epson die neue Version seiner Augmented-Reality-Brille vorgestellt. Die Moverio BT-350 soll auf Geschäftsanwendungen ausgelegt sein. Die Brille nutzt eingebaute Projektoren, die ein Bild auf die Brillengläser projizieren.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Hannover
  2. Hexagon Metrology GmbH, Wetzlar

Primär will Epson die AR-Brille für die Präsentation von Ausstellungsobjekten, Museumstouren oder Touristeninformationen vermarkten. Das Produkt soll bereits produktiv in Museen eingesetzt werden. Es sei "für gewerbliche Anwendungen optimiert", erklärt Valerie Riffaud-Cangelosi, Marketingchefin bei Epson Europe.

Dabei ist die Moverio BT-350 im Grunde genommen eine leicht optimierte Version der BT-300, die wir bereits auf der IFA 2016 ausprobieren konnten. Das neue Modell soll jedoch für den Einsatz mehrerer Geräte parallel optimiert sein, was beispielsweise bei virtuellen Tour-Guides mit mehreren Besuchern erforderlich ist.

Das zu sehende Bild wird softwarebasiert je nach von der Brillenkamera aufgenommenem Objekt generiert. Optional können auch 3D-Bilder dargestellt werden. Epson verbaut Displays mit Si-OLED-Technik, die 720 Pixel in der Höhe darstellen.

Das Rechenzentrum, bestehend aus einem Intel Atom x5 und 16 GByte Speicher, befindet sich in einer per Kabel verbundenen Bedienkonsole. Dort ist auch der Akku für den Betrieb untergebracht, der sechs Stunden Laufzeit haben soll.

App-Unterstützung für verschiedene Anwendungsgebiete

Die Moverio BT-350 läuft unter Android 5.1 und ist dementsprechend mit dem Software-Development-Kit von Android kompatibel. Damit soll man speziell für diese AR-Brille konzipierte Apps entwickeln können. Epson nannte uns etwa eine virtuelle Tastatur, die auf den Unterarm des Brillenträgers projiziert wird.

  • Die Moverio BT-350 verfügt über eine 5-Megapixel-Kamera. Die Projektoren befinden sich im Brilenbügel. (Bild: Epson)
  • Die Bügel passen sich an die Größe des Kopfes an. (Bild: Epson)
  • Die Moverio BT-350 bietet sich für Museumsbesucher an. (Bild: Epson)
Die Bügel passen sich an die Größe des Kopfes an. (Bild: Epson)

Anders als die vergleichbare Microsoft-AR-Brille Hololens berechnet Epsons Moverio BT-350 keine Bilder, die nicht im Sichtfeld sind. Informationen werden immer direkt vor einem Nutzer eingeblendet. Bewegen wir also unseren Kopf, bewegt sich das generierte Bild immer mit.

Die Epson Moverio BT-350 soll ab April 2017 zu einem Nettopreis von 1.260 Euro erhältlich sein. Das Vorgängermodell wurde für 850 Euro angeboten.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 79,98€
  2. 29,99€
  3. 77,00€
  4. 0,00€

Mithrandir 09. Feb 2017

Das haben erste Versionen so an sich. Deswegen ziehe ich ja auch meinen Hut - die...


Folgen Sie uns
       


Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live

Nach der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten sprach sich am Mittwoch in Brüssel auch der Rechtsausschuss des Europaparlaments für ein Recht aus, das die digitale Nutzung von Pressepublikation durch Informationsdienste zustimmungspflichtig macht. Ein Uploadfilter, der das Hochladen urheberrechtlich geschützter Inhalte verhindern soll, wurde ebenfalls auf den Weg gebracht. Doch was bedeutet diese Entscheidung am Ende für den Nutzer? Und wer verfolgt eigentlich welche Interessen in der Debatte?

Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden
  2. Landspace Chinesisches Raumfahrtunternehmen kündigt Raketenstart an
  3. Raumfahrt @Astro_Alex musiziert mit Kraftwerk

    •  /