Mount and Blade 2 angespielt: Der König ist tot, lang lebe der Bannerlord
Krieger stehen Schulter an Schulter, die Rundschilde gehoben. Am Horizont donnern die Hufe. Der Feind naht. "Bogenschützen, Feuer frei!" , brüllt unser Charakter. Unter dem Pfeilhagel führen wir unsere schweren Panzerreiter an der rechten Flanke vorbei – Sturmangriff im Galopp. Wie sich wohl unsere neu gekaufte glänzende Schuppenrüstung schlägt? Das Herz pumpt, im Gesicht ein Grinsen. Eine Wurfaxt trifft unsere Figur aus 50 Metern Entfernung und wir sind mit einem Schlag am Boden. Bitte was?
Viele Situationen in Taleworlds neuem Titel Mount and Blade 2: Bannerlord lassen uns noch mit Fragezeichen zurück. Dass NPC-Soldaten mit Wurfspeeren und -Äxten punktgenau ein Gesicht treffen, ist nur ein Punkt. Die Mittelaltersimulation spaßt nicht mit dem Schwierigkeitsgrad, denn anfangs sind selbst steinewerfende Plünderer in Lumpen eine Bedrohung für unser Alter-Ego – und das macht gerade den Reiz der Mittelaltersimulation aus.