Abo
  • Services:
Anzeige
Formel-E-Bolide Gen2: Der Prototyp wird Anfang März in Genf vorgestellt.
Formel-E-Bolide Gen2: Der Prototyp wird Anfang März in Genf vorgestellt. (Bild: FIA)

Motorsport: Die Formel E bekommt einen futuristischen Rennwagen

Formel-E-Bolide Gen2: Der Prototyp wird Anfang März in Genf vorgestellt.
Formel-E-Bolide Gen2: Der Prototyp wird Anfang März in Genf vorgestellt. (Bild: FIA)

Extravagantes Design und ein fast doppelt so großer Akku: Ab der kommenden Saison bekommen Nick Heidfeld und seine Kollegen in der Formel E einen neuen, spektakulären Rennwagen. Den müssen sie im Rennen nicht mehr wechseln.

Modifizierte Nase, ein neuer Frontflügel und eine komplett andere Heckpartie - der neue Elektrobolide sieht spektakulär aus. Die Formel E und der Weltautomobilverband Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) haben das Design des Gen2, des neuen Fahrzeugs der Elektrorennserie, vorgestellt.

Anzeige

Mit dem neuen Boliden werden Lucas di Grassi, Sébastien Buemi, Nick Heidfeld und ihre Kollegen ab der kommenden Saison an den Start gehen. An der Front fällt auf, dass die Nase tiefer nach unten gezogen ist. Der zur Saison 2016/17 eingeführte, geschlossene Frontflügel ist weg. Die Vorderräder sind weiterhin verkleidet. Die Verkleidung ist aber nach hinten gezogen.

Der große Heckflügel fällt weg

Auffällig und futuristisch ist die neue Heckpartie der Formel E: Die wurde bisher wie bei Formel-Rennwagen üblich von einem großen Heckflügel bestimmt. Der fällt weg, dafür erhalten die Fahrzeuge einen Diffusor sowie zwei kleine Heckflügel, die in die Verkleidung der Hinterräder übergehen.

  • Die Formel E bekommt ein neues Fahrzeug: den Gen2. (Bild: FIA)
  • Das Auto hat eine neue Frontpartie. Die Nase ist tiefer als bisher. (Bild: FIA)
  • Es gibt keinen geschlossenen Frontflügel mehr. Die Vorderräder haben auch hinten eine Verkleidung. (Bild: FIA)
  • Das extravagante Heck mit Diffusor  und zwei kleine Flügeln. (Bild: FIA)
  • Sie gehen in eine Verkleidung der Hinterräder über. (Bild: FIA)
  • Wie die Formel 1 bekommt auch die Formel E den ungeliebten Cockpitschutz Halo. (Bild: FIA)
  • Weitere wichtige Veränderungen sind mehr Motorleistung und ein Akku, der das ganze Rennen durchhält. (Bild: FIA)
  • Gen2 soll ab Saison 2018/19 eingesetzt werden. Drei Saisons soll mit dem Boliden gefahren weden. (Bild: FIA)
  • So sehen die Fahrzeuge aktuell aus - aufgenommen beim E-Prix 2017 in Berlin. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Frontflügel ist oben geschlossen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Heckpartie wird durch den großen Flügel bestimmt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Die Formel E bekommt ein neues Fahrzeug: den Gen2. (Bild: FIA)

Wie die Fahrzeuge in der Formel 1 bekommen auch die in der Formel E das Sicherheitssystem Halo. Das System besteht aus einer U-förmigen Strebe über dem Cockpit, die vorne durch eine senkrechte Strebe gehalten wird. Halo gehört zum Sicherheitskonzept der FIA und soll einen Fahrer schützen - bei einem Überschlag oder bei einem Unfall, bei dem sich ein Fahrzeug über ein anderes schiebt. Bei Fahrern und Fans ist das System, das in diesem Jahr eingeführt wird, nicht sehr beliebt.

Der Fahrzeugwechsel fällt weg

Eine weitere entscheidende Neuerung sitzt unter der Karosserie: Die Autos bekommen wie angekündigt einen neuen, leistungsfähigeren Akku. Der wird von McLaren Applied Technologies geliefert und hat eine Kapazität von 54 Kilowattstunden, knapp doppelt so viel wie bisher. Das reicht für ein ganzes Rennen - die Autowechsel zur Rennmitte werden überflüssig.

Wie bisher ist das Chassis einheitlich ebenso der Akku, auch wenn die Teams den lieber selbst entwickeln würden. Lediglich im Antriebsstrang unterscheiden sich die Fahrzeuge - da bauen die meisten Teams einen eigenen. Dabei steht ihnen mehr Höchstleistung zur Verfügung: 250 Kilowatt statt bisher 200 Kilowatt.

Gen2 soll die Zukunft des Rennsports sein

"Dieses Fahrzeug ist die Zukunft des Rennsports", sagt Alejandro Agag, Gründer der Rennserie und Chef des Vermarkters Formula E Holdings (FEH). "Als wir mit der Formel E begannen, wollten wir einen neuen Weg gehen und den Status quo ändern, einfach eine Revolution im Motorsport beginnen. Diese nächste Generation steht für diese Revolution."

Der neue Bolide wird ab der Saison 2018/19 für drei Saisons eingesetzt. Der Prototyp des Gen2 wird am 6. März auf der Automesse in Genf gezeigt.


eye home zur Startseite
schnedan 02. Feb 2018

äh nein hier ging es ja nicht um Aerodynamik sondern darum mehr die Erwartungen der...

Themenstart

DAUVersteher 31. Jan 2018

Das Sichtfeld was die Mittelstrebe verdeckt ist geringer als die Breite eines Formel 1...

Themenstart

david_rieger 31. Jan 2018

Muss nicht sein. Ferrari hat um die Jahrtausendwende sechs Konstrukteurs- und fünf...

Themenstart

david_rieger 31. Jan 2018

Die meisten gab's bei Tutti-Frutti! *scnr*

Themenstart

FreierLukas 30. Jan 2018

Ich sags mal so, wenn die Formel E insgesamt schneller ist als die Formal 1 dann ja. Ich...

Themenstart

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. A. Menarini Research & Business Service GmbH, Berlin
  2. Automotive Safety Technologies GmbH, Weissach
  3. PBM Personal Business Machine AG, Köln
  4. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Schweinfurt


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-13%) 34,99€
  2. 19,99€
  3. (-50%) 14,99€

Folgen Sie uns
       


  1. HMD Global

    Drei neue Nokia-Smartphones laufen mit Android One

  2. Nokia 1 im Hands On

    Android-Go-Smartphone mit Xpress-On-Covern kostet 100 Euro

  3. Nokia 8110 4G im Hands On

    Das legendäre Matrix-Handy kehrt zurück

  4. Galaxy S9 und S9+ im Hands On

    Samsungs neue Smartphones kommen mit variabler Blende

  5. Energizer P16K Pro

    Seltsames Smartphone mit 60-Wh-Riesenakku

  6. Matebook X Pro im Hands on

    Huaweis Notebook kommt mit Nvidia-Grafikkarte

  7. Apple

    iTunes Store sperrt alte Geräte und Betriebssysteme aus

  8. Alcatel 1T

    Oreo-Tablet mit 7-Zoll-Display kostet 70 Euro

  9. Notebook und Tablets

    Huawei stellt neues Matebook und Mediapads vor

  10. V30S Thinq

    LG zeigt sein erstes Thinq-Smartphone



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sam's Journey im Test: Ein Kaufgrund für den C64
Sam's Journey im Test
Ein Kaufgrund für den C64
  1. THEC64 Mini C64-Emulator erscheint am 29. März in Deutschland
  2. Sam's Journey Neues Kaufspiel für C64 veröffentlicht

Age of Empires Definitive Edition Test: Trotz neuem Look zu rückständig
Age of Empires Definitive Edition Test
Trotz neuem Look zu rückständig
  1. Echtzeit-Strategie Definitive Edition von Age of Empires hat neuen Termin
  2. Matt Booty Mr. Minecraft wird neuer Spiele-Chef bei Microsoft
  3. Vorschau Spielejahr 2018 Zwischen Kuhstall und knallrümpfigen Krötern

Samsung C27HG70 im Test: Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
Samsung C27HG70 im Test
Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
  1. Volumendisplay US-Forscher lassen Projektion schweben wie in Star Wars
  2. Sieben Touchscreens Nissan Xmotion verwendet Koi als virtuellen Assistenten
  3. CJ791 Samsung stellt gekrümmten Thunderbolt-3-Monitor vor

  1. Re: Nein! Doch! Oh!

    Teebecher | 02:49

  2. Re: Irgendwie fehlen mir grade die interessanten...

    Furi | 02:45

  3. Re: 11 Jahre Support ...

    ChMu | 02:01

  4. Re: BANAAAAANAAAAA!

    User_x | 01:50

  5. Re: 18,5 : 9

    Prinzeumel | 01:49


  1. 22:11

  2. 20:17

  3. 19:48

  4. 18:00

  5. 17:15

  6. 16:41

  7. 15:30

  8. 15:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel