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Motorola: US-Fabrik schließt wegen geringer Moto-X-Nachfrage

Motorola wird seine einzige Fabrik in den USA nach etwas mehr als einem Jahr wieder schließen. Grund dafür sind zu geringe Verkaufszahlen des Android-Smartphones Moto X.

Artikel veröffentlicht am ,
Moto-X-Fabrik in den USA wird geschlossen.
Moto-X-Fabrik in den USA wird geschlossen. (Bild: Josep Lago/AFP/Getty Images)

Bis Ende des Jahres wird Motorola seine Smartphonefabrik in den USA wieder schließen, wie das Wall Street Journal berichtet. Derzeit arbeiten noch 700 Mitarbeiter in der Fabrik. Motorola hatte die Fabrik im texanischen Fort Worth im Mai 2013 eröffnet und zu Spitzenzeiten waren laut Motorola 3.800 Mitarbeiter in der Fabrik beschäftigt.

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Gegenüber der Nachrichtenagentur AP wollte sich Motorola nicht dazu äußern, ob die verbleibenden Mitarbeiter vom Unternehmen übernommen werden. Künftig soll das Moto X in Fabriken in Brasilien, China und anderen Ländern gefertigt werden.

Schlechte Moto-X-Verkaufszahlen

Als Grund für die Schließung der einzigen US-Fabrik gab Motorola an, dass sich das Moto X zu schlecht verkauft. Verkaufszahlen nannte das Unternehmen nicht. Motorolas President Rick Osterloh erklärte, der nordamerikanische Smartphone-Markt sei außergewöhnlich hart.

Noch immer wirbt Motorola auf seiner Moto-X-Produktseite damit, dass es das einzige in den USA zusammengebaute Smartphone sei. Als das Moto X Anfang August 2013 für die USA vorgestellt wurde, wurde immer wieder betont, dass es in den USA zusammengebaut wird. Dadurch wolle Motorola sicherstellen, dass sich das Gerät bei der Bestellung individualisieren lasse und trotzdem einige Tage später beim Kunden sein könne.

Anfang des Jahres kam das Moto X dann auch nach Deutschland, allerdings fehlt dem deutschen Modell die Möglichkeit, das Gehäuse bei der Bestellung individuell zu gestalten.

Motorola Mobility geht an Lenovo

Motorola versichert, dass die Schließung der US-Fabrik nicht in Zusammenhang mit der bevorstehenden Übernahme durch Lenovo stehe. Anfang 2014 gab Lenovo den Kauf der Motorola-Sparte von Google bekannt. Lenovo zahlt für den einstigen Handypionier Motorola Mobility 2,9 Milliarden US-Dollar. Der Abschluss der Übernahme wird für Anfang 2015 erwartet.

Google hatte die Übernahme von Motorola Mobility zum Kaufpreis von 12,5 Milliarden US-Dollar im August 2011 angekündigt. Nach regulatorischen Prüfungen wurde der Kauf im Mai 2012 abgeschlossen.

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katze_sonne 03. Jun 2014

Falsch. Wenn, dann darfst du höchstens "zum surfen" sagen. Denn zum Telefonieren ist...

pierrot 03. Jun 2014

Was ist an 720p bei der Größe denn verkehrt und warum sollte es lahm sein? Außer in...

pierrot 03. Jun 2014

Das aktive Display vielleicht und eine erweiterte Sensorik, die tatsächlich Sinn macht...

Yes!Yes!Yes! 03. Jun 2014

Er könnte mal damit anfangen, seinen Patriotismus in die Tonne zu treten. Der...

Gl3b 02. Jun 2014

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