Motorola Razr Maxx: Android-Smartphone mit langer Akkulaufzeit

Seit Ende Januar 2012 bietet Motorola in den USA das Droid Razr Maxx an. Nun will der Hersteller das Mobiltelefon etwas abgewandelt unter der Bezeichnung Razr Maxx demnächst auch in Europa anbieten. Denn das US-Modell ist mit CDMA- und LTE-Technik ausgestattet. Welche Mobilfunktechnik das Modell für Europa haben wird, verschweigt Motorola.

Das Razr Maxx hat einen 4,3 Zoll großen Super-Amoled-Touchscreen, der eine Auflösung von 960 x 540 Pixeln liefert. Das Display ist mit Gorilla-Glas vor Beschädigungen geschützt. Wie auch das Razr-Smartphone nutzt Motorola im Razr Maxx ein Gehäuse, das mit Kevlar verstärkt ist, damit es möglichst verwindungssteif ist.




Im Android-Smartphone steckt eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus und Kameralicht. Auf der Gerätevorderseite gibt es eine 1,3-Megapixel-Kamera für Videokonferenzen. Im Mobiltelefon befindet sich ein Dual-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1,2 GHz und 1 GByte RAM-Speicher. Der interne Flash-Speicher umfasst 16 GByte und es gibt einen Speicherkartensteckplatz für Micro-SD-Karten mit bis zu 32 GByte. Dem US-Modell liegt zudem gleich eine 16-GByte-Speicherkarte bei.
Razr Maxx mit Bluetooth 4.0
Das Mobiltelefon unterstützt Single-Band-WLAN nach 802.11b/g/n sowie Bluetooth 4.0, hat eine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse, einen HDMI-Anschluss und unterstützt DLNA. Außerdem soll das Mobiltelefon einen GPS- und Glonass-Empfänger haben.
Der Hersteller machte bisher keine Angaben dazu, mit welcher Android-Version das Razr Maxx in Deutschland erscheinen wird. Das US-Modell läuft noch mit Android 2.3.5 alias Gingerbread und soll später ein Update auf Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich erhalten.




Motorola machte nur lückenhafte Angaben zur Größe des Razr Maxx und zum Gewicht liegen keine Angaben vor. Voraussichtlich werden sich die Werte am US-Modell orientieren, könnten aber im Detail abweichen. Das Droid Razr Maxx misst 130,7 x 68,9 x 8,99 mm und wiegt 145 Gramm. Auch das Gehäuse des Razr Maxx soll eine Dicke von 8,99 mm haben.
Motorola gibt für das Razr Maxx nur unvollständige Angaben zur Akkulaufzeit an. Bis zu 17,5 Stunden Sprechzeit sollen mit einer Akkuladung möglich sein. Dabei ist aber unklar, in welchem Mobilfunknetz dieser Wert erreicht wird. Zur Bereitschaftszeit machte Motorola keine Angaben. Bei der Videowiedergabe soll der Akku bis zu 16 Stunden durchhalten – vermutlich bei abgeschalteter Mobilfunkfunktion. Die Sprechzeit vom Razr Maxx fällt geringer aus als beim US-Modell, das auf eine Sprechzeit von bis zu 21,5 Stunden kommt.
Motorola will das Razr Maxx im Mai 2012 in Europa auf den Markt bringen. Wann genau das Android-Smartphone in Deutschland erscheinen wird, ist nicht bekannt. Unbekannt ist auch, was Motorola dafür verlangen wird. Das US-Modell kostet 650 US-Dollar.



