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Razr I mit Intel-Prozessor
Razr I mit Intel-Prozessor (Bild: Jens Ihlenfeld/Golem.de)

Motorola Razr I: Android-Smartphone mit 2-GHz-Prozessor von Intel

Razr I mit Intel-Prozessor
Razr I mit Intel-Prozessor (Bild: Jens Ihlenfeld/Golem.de)

Motorola hat mit dem Razr I sein erstes Android-Smartphone mit Intels Atom-Prozessor vorgestellt. Der Prozessor läuft mit einer Taktrate von 2 GHz und das Android-4-Smartphone hat ein 4,3 Zoll großes Display.

Motorolas Razr I läuft mit Intels Single-Core-Prozessor Atom Z2480, der mit einer Taktrate von 2 GHz arbeitet. Mittels Hyperthreading zeigt sich der Prozessor dem Betriebssystem wie ein Dual-Core-Prozessor. Es wurden spezielle Javascript-Anpassungen für den Intel-Prozessor vorgenommen, damit Webseiten zügig gerendert und angezeigt werden.

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Das Razr I hat einen Super-Amoled-Touchscreen mit einer Bilddiagonalen von 4,3 Zoll, wobei das Display möglichst den gesamten Gehäusebereich einnimmt. Mittels Gorilla-Glas wird das Display vor Kratzern geschützt, das eine Displayauflösung von 960 x 540 Pixeln hat.

Für Foto- und Videoaufnahmen hat das Razr I eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus und Foto-LED. Die Kamera soll in weniger als einer Sekunde ein Foto aufnehmen. Das gilt aber nur, wenn das Smartphone bereits eingeschaltet ist. Über einen speziellen Kameraknopf wird bei ausgeschaltetem Display sofort die Kamera-App gestartet. Zudem sind per Serienbildaufnahme bis zu zehn Fotos in weniger als einer Sekunde möglich, wie Motorola mitteilt. Auf der Vorderseite gibt es für Videotelefonate eine 0,3-Megapixel-Kamera.

  • Beim Razer I sitzen links SIM und MicroSD unter einer gemeinsamen Klappe... (Quelle: Jens Ihlenfeld/Golem.de)
  • ... rechts sind Einschalter, Kameraauslöser und Lautstärkregelung. (Quelle: Jens Ihlenfeld/Golem.de)
  • Das Super-Amoled-Display ist sehr farbkräftig. (Quelle: Jens Ihlenfeld/Golem.de)
  • Motorola und Intel stellen das Razer I in London vor (Quelle: Jens Ihlenfeld/Golem.de)
  • Die Kamera-App des Razer I (Quelle: Jens Ihlenfeld/Golem.de)
  • Razr I (Quelle: Motorola)
  • Razr I (Quelle: Motorola)
  • Razr I (Quelle: Motorola)
  • Razr I (Quelle: Motorola)
  • Razr I (Quelle: Motorola)
  • Razr I (Quelle: Motorola)
  • Razr I (Quelle: Motorola)
  • Razr I (Quelle: Motorola)
  • Razr I (Quelle: Motorola)
  • Das Motorola Razer I mit Intels Atom (Quelle: Jens Ihlenfeld/Golem.de)
  • An der Oberseite befindet sich nur der Headset-Anschluss. (Quelle: Jens Ihlenfeld/Golem.de)
Das Super-Amoled-Display ist sehr farbkräftig. (Quelle: Jens Ihlenfeld/Golem.de)

Das kevlarverstärkte Gehäuse des Razr I ist 122,5 x 60,9 x 8,3 mm groß und wiegt 126 Gramm und hat damit exakt die Maße des Razr M. Motorola verspricht, dass das Razr I eine 40 Prozent längere Akkulaufzeit liefert als Apples iPhone 4S. Bis zu 20 Stunden soll der Akku bei durchschnittlicher Nutzung durchhalten. Damit könnte das Smartphone ohne Aufladen für zwei Tage genutzt werden.

Das Razr I läuft mit Android 4.0.4 alias Ice Cream Sandwich. Ein Update auf Android 4.1 alias Jelly Bean ist geplant, einen Zeitplan gibt es dafür aber noch nicht. In Intels Android arbeitet dabei eine Emulation der ARM-Architektur, damit bisherige Android-Anwendungen auf dem Intel-Prozessor laufen. Welche Anwendungen das sein werden, ist nicht bekannt. Motorola hat zudem bekanntgegeben, dass das Gerät mit NFC-Technik erscheint.

Zu den weiteren technischen Details gibt es vom Hersteller noch keine Angaben. Die bisher bekannten technischen Daten lassen allerdings vermuten, dass das Razr I auf dem Razr M beruht, das Motorola Anfang September 2012 für die USA vorgestellt hat.

Razr I kommt im Oktober bei E-Plus und O2

Motorola will das Razr I im Oktober 2012 auf den deutschen Markt bringen und es bei den beiden Netzbetreibern E-Plus und O2 anbieten. Der Listenpreis wird mit 400 Euro angegeben.

Nachtrag vom 18. September 2012, 12:30 Uhr

Motorola hat nun das Datenblatt zum Razr I nachgereicht. Demnach hat das Razr I einen RAM-Bereich von 1 GByte und der interne Flash-Speicher fasst 8 GByte, von dem rund 5 GByte für den Anwender zur Verfügung stehen. Weitere Daten können auf einer Micro-SD-Karte abgelegt werden, die maximal 32 GByte groß sein darf.

Das Mobiltelefon arbeitet in den vier UMTS-Frequenzen 850 MHz, 900 MHz, 1.900 MHz sowie 2.100 MHz und in allen GSM-Netzen. Ansonsten stehen GPRS und EDGE zur Verfügung. Zu den weiteren Drahtlostechniken zählen Dual-Band-WLAN nach 802.11a/b/g/n sowie Bluetooth 2.1+EDR. Im Unterschied dazu hat das Razr M Bluetooth 4.0. Neben einem NFC-Chip gibt es einen GPS-Empfänger mit digitalem Kompass, eine 3,5-mm-Klinkenbuchse und DLNA-Unterstützung.

Nachtrag vom 18. September 2012, 12:48 Uhr

Das Atom-SoC namens Z2480 wird mit 32-Nanometer-Technik hergestellt. Es enthält neben dem Prozessorkern mit 2 GHz einen Grafikblock. Dieser PowerVR 540 von Imagination läuft mit 400 MHz. Zudem verfügt der Chip über eine dedizierte Einheit zur Bearbeitung von Bildern, die Intel durch das Unternehmen Silicon Hive vor kurzem zugekauft hat. Dieser Bildprozessor sorgt auch für die Bildfolge des Razer I beim Fotografieren. Mit dieser Ausstattung ist der Z2480 eine deutliche Erweiterung des auf der CES 2012 vorgestellten Z2260, er gehört dennoch zur Medfield-Familie. Noch im Jahr 2012 sollen in Form des Z2580 auch Dual-Core-Medfields mit schnellerer Grafik erscheinen, erst 2013 plant Intel dann den Umstieg auf 22-Nanometer-Strukturen, die bei den Prozessoren für PCs mit Ivy-Bridge-Architektur schon verfügbar sind.


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rubiirube 15. Nov 2012

geschmäcker sind verschieden .. ay

root666 08. Okt 2012

Ich finde den Launcher ja mittlerweile richtig gut. Im großen und ganzen ist es der Stock...

Kwyjibo 27. Sep 2012

Das wird ziemlich sicher passieren. Aber die Performance ist dann nicht mehr die selbe...

ThorstenMUC 22. Sep 2012

Warum schreiben hier in den Kommentaren eigentlich alle von Karbon? Das ist Kevlar!

oSu. 21. Sep 2012

Ooops, das stimmt natürlich, keine Ahnung wie ich auf Carbon gekommen bin.



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