Viel Speicher für ein Mittelklasse-Smartphone

Motorolas One Action hat 4 GByte Arbeitsspeicher sowie 128 GByte Flash-Speicher. Falls das nicht ausreicht, können Daten auf einer Speicherkarte abgelegt werden, die bis zu 512 GByte groß sein darf. Wie auch beim One Vision setzt Motorola bei der Neuvorstellung wieder auf einen Exynos-Prozessor von Samsung. Der Exynos 9609 ist ein Octa-Core-Prozessor mit einer Taktrate von bis zu 2,2 GHz. Beim Ausprobieren reagierte das Gerät immer schnell und ruckelfrei.

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Das One Action verfügt über einen 6,3 Zoll großen IPS-Touchscreen im 7:3-Format, das vom Hersteller als 21:9 angegeben wird. Die Auflösung beträgt 2.520 x 1.080 Pixel, die Inhalte werden ausreichend scharf dargestellt. Das Smartphone ist trotz des großen Displays aufgrund des schmalen Formats kaum breiter als ein klassisches 5,5-Zoll-Gerät. Dadurch ist eine einhändige Bedienung sehr gut möglich.

Im Smartphone befindet sich ein Fingerabdrucksensor, der auf der Rückseite untergebracht ist. Das LTE-Smartphone ist Dual-SIM-fähig, aber mit zwei SIM-Karten ist dann keine Speicherkarte nutzbar. Es unterstützt WLAN-ac, Bluetooth 5.0, NFC und hat einen GPS-Empfänger sowie ein UKW-Radio und einen Mono-Lautsprecher. Neben einem USB-C-Anschluss gibt es eine 3,5-mm-Klinkenbuche für klassische Kopfhörer. Das Smartphone ist nach IP52 vor Strahlwasser geschützt.

Das Motorola-Smartphone läuft mit Android One, der Hersteller verspricht besonders schnelle Android-Updates, etwa zwei bis drei Monate nach den Pixel-Geräten soll auch das Motorola-Smartphone Updates erhalten. Das Smartphone soll die nächsten beiden Hauptversionen von Android erhalten. Für drei Jahre sollen Sicherheitsupdates bereitgestellt werden.

  • Motorola One Action (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Motorola One Action (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Actionkamera auf dem One Action im Einsatz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Actionkamera auf dem One Action im Einsatz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Motorola One Action (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Always-On-Display im One Action (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Display hat das One Action eine Kamera eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Motorola One Action (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Motorola One Action (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des One Action befindet sich der Fingerabdrucksensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Motorola One Action (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Motorola One Action (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Motorola legt dem One Action eine Schutzhülle bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Motorola One Action (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Wie auch bei den anderen Motorola-Smartphones gibt es aber Software-Beigaben wie Moto Actions und Moto Display. Das umfasst unter anderem typische Motorola-Gesten, um durch Bewegungen des Smartphones die Kamera sofort zu starten oder die Taschenlampe zu aktivieren. Zudem lassen sich Benachrichtigungen auf dem Display anzeigen, indem das Smartphone angestupst wird. Als Neuerung kann eine Funktion aktiviert werden, mit der sich das Smartphone automatisch einschaltet und dann mittels Gesichtserkennung entsperrt wird, wenn es angehoben wird.

Im Smartphone steckt ein 3.500-mAh-Akku und der Hersteller verspricht, dass damit problemlos eine Nutzung den ganzen Tag über möglich sein soll. Der Akku soll für 11 Stunden kontinuierliche Videowiedergabe genügen.

Motorola verkauft das Smartphone One Action in den Farben zum Preis von 260 Euro, es ist in den Farben Weiß oder Blau erhältlich. Das Android-One-Smartphone ist zunächst im Onlinehandel verfügbar und soll in den nächsten Tagen auch im stationären Handel zu bekommen sein. Zum Lieferumfang gehören ein 10-Watt-Schnelladegerät und eine Schutzhülle. Im Gegensatz zum One Vision wurde auf die Beigabe eines Headsets verzichtet und es gibt kein 15-Watt-Ultraschnellladegerät.

Fazit

Nach dem One Vision peilt Motorola auch mit dem One Action vor allem Kundschaft an, die viel Kameraleistung für wenig Geld erhalten will. Wir finden die Idee reizvoll, eine Actionkamera in ein Smartphone zu integrieren. Wer viele Aufnahmen mit Actionkameras macht, kann sich so unter Umständen ersparen, eine weitere Kamera ergänzend zum Smartphone nutzen zu müssen. Allerdings sollte das Smartphone dann immer sicher befestigt sein.

Wir finden es schade, dass wir mit der Super-Weitwinkelkamera nur Fotos machen können, wenn eine Videoaufnahme läuft. Das sollte mit einem Update der Kamera-App nachgebessert werden. Das neue Motorola-Modell hat wieder eine gute Speicherausstattung zu einem fairen Preis. Das schmale Display sorgt für eine gute Einhandbedienung, das Smartphone liegt angenehm in der Hand.

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 Motorola One Action im Hands on: Android-One-Smartphone mit Actionkamera kostet 260 Euro
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mcnesium 18. Aug 2019

Stimmt, dass der Sensor nicht quadratisch ist, hatte ich gar nicht bedacht. Aber den...

Bouncy 18. Aug 2019

Imho die Killerfeatures einer guten Actioncam, ein extrem stabiles Bild und jede Menge...

pk_erchner 16. Aug 2019

sogar ähnlicher Preis ein Moto one über 6 Zoll und unter 200¤ wäre toll

artenstreng 16. Aug 2019

...da das Gerät nicht wasserdicht ist, leider eher unbrauchbar. Auch gerade die...



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