Motorola: Moto Z bekommt keine monatlichen Security-Updates
Motorola hat auf Anfrage von Ars Technica(öffnet im neuen Fenster) bestätigt, dass der Hersteller die monatlichen Updates mit Googles aktuellem Sicherheits-Patch für "schwierig" halte. Stattdessen will der zu Lenovo gehörende Hersteller lieber gebündelte Sicherheitsaktualisierungen in größeren Abständen oder gar nur in Betriebssystem-Upgrades verteilen.

Keine monatlichen Updates für neues Top-Gerät
Von dieser Regelung sind nicht nur ältere oder preiswerte Motorola-Modelle betroffen, sondern auch das neue Top-Gerät Moto Z. Ars Technica hatte im Test des Smartphones festgestellt, dass es keine monatlichen Updates erhält. Der Sicherheits-Patch ist immer noch der vom Mai 2016 – Google hat allerdings schon längst den Patch für Juli 2016 veröffentlicht.
Zwar versichert Motorola, dass das Moto Z regelmäßig Updates erhalten werde – die Notwendigkeit einer monatlichen Veröffentlichung sieht der Hersteller aber offenbar nicht. Diese Entscheidung ist mehr als fragwürdig, wenn man sich die Liste der monatlich mit dem Sicherheits-Patch abgedeckten Probleme anschaut – etwa beim Juli 2016(öffnet im neuen Fenster).
Google bietet monatlichen Patch an
Im Zuge der Stagefright-Bedrohung hatte Google die Veröffentlichung eines monatlichen Sicherheits-Patches eingeführt. Einige Smartphone-Hersteller veröffentlichen seitdem regelmäßig Sicherheitsupdates.
Dass Motorola es gerade bei seinem aktuellen Top-Gerät nicht für nötig hält, diese Updates ebenfalls zu verteilen, lässt das Sicherheitsbewusstsein des Herstellers fragwürdig erscheinen. Nutzer des Moto Z oder auch des Moto G4 und weiterer Modelle können so nicht sicher sein, wie lange sie auf eine möglicherweise sinnvolle Sicherheitsaktualisierung warten müssen.
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