• IT-Karriere:
  • Services:

Motobot: Yamahas Motorradroboter ist gegen Valentino Rossi angetreten

Ein Motorrad, ein Mensch, ein Roboter: Der Motobot ist ein Roboter, der ein Motorrad steuern kann. Hersteller Yamaha hat ihn auf der Rennstrecke gegen den mehrfachen Weltmeister Valentino Rossi fahren lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Humanoider Roboter Motobot: mit Maschinenlernen die Ideallinie finden
Humanoider Roboter Motobot: mit Maschinenlernen die Ideallinie finden (Bild: Yamaha)

Er ist schnell, aber nicht schnell genug: Motobot, ein Roboter, den der japanische Mischkonzern Yamaha gebaut hat, kann Motorrad fahren. Aber um den Doctor zu schlagen, ist der Motobot noch nicht schnell genug.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Bahn AG, Frankfurt
  2. Schaeffler Monitoring Services GmbH, Herzogenrath

Anders als etwa Hondas System Riding Assist, mit dem ein Motorrad bei niedrigen Geschwindigkeiten selbstständig fahren kann und das dem Fahrer helfen soll, die Maschine auszubalancieren, hat Yamaha sein robotisches System nicht in das Motorrad integriert: Der Motobot hingegen ist ein humanoider Roboter, der statt des Fahrers auf einem Motorrad fährt.

Motobot soll auf die Rennstrecke

Die Aufgabe des Motobot ist es, schnell zu fahren: In diesem Jahr sollte der Roboter auf einer geraden Strecke schneller als 200 Kilometer pro Stunde fahren und sich mit Valentino Rossi auf der Rennstrecke messen. Rossi, genannt The Doctor, ist einer der erfolgreichsten Motorradrennfahrer. Er hat neun Weltmeistertitel in verschiedenen Motorradklassen gewonnen, darunter sieben in der MotoGP, der Königsklasse der Motorräder.

Yamaha hatte den Roboter 2015 vorgestellt. Er ist etwa so groß wie ein Mensch und fährt auf einem herkömmlichen Motorrad. Das bedeutet, der Motobot muss beschleunigen, bremsen und schalten wie ein menschlicher Fahrer. Ebenso wie dieser muss der Roboter die Maschine in der Balance halten. Die Ortung auf der Strecke erfolgt mit einer Kombination aus einem Trägheitsnavigationssystem und GPS-RTK und ist auf 2,5 Zentimeter genau.

Seine beiden Aufgaben für dieses Jahr hat der Roboter erledigt, allerdings mit wechselndem Erfolg: Er schaffte es, auf einer Geraden eine Geschwindigkeit von 200 Kilometern pro Stunde zu erreichen.

Rossi schlägt Roboter

Gegen den Champion konnte Motobot jedoch nicht bestehen. Rossi und Motobot traten auf dem zwei Meilen (3,2 Kilometer) langen Westkurs des Thunderhill Raceway Park in Willows im US-Bundesstaat Kalifornien gegeneinander an. Der Motobot schaffte eine Runde in 1 Minute und 57,5 Sekunden und unterlag Rossi damit deutlich. Dessen beste Rundenzeit betrug 1 Minute und 25,74 Sekunden.

Yamaha will den Roboter mit Maschinenlernen ausstatten. Mit diesem System soll der Roboter die Ideallinie der Strecke erlernen - und so schließlich schneller sein als der Mensch. Die Technik soll später in verschiedene Verkehrsmittel integriert werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

stq66 02. Nov 2017

Ist auch kein wirklicher Unterschied. Allein beim Drücken wendet man normalerweise nicht...

der_Volker 02. Nov 2017

Dann les mal den Artikel und lass dich überraschen :)

User_x 02. Nov 2017

der popometer ist nix weiter als die risikobereitschaft die man eingehen möchte und kann...

ChriDDel 02. Nov 2017

Das geht auch beim Bauern auf dem Acker. Aber mit zusätzlichen Relaisstationen.

KlugKacka 01. Nov 2017

und dann im Gespann. Edith: Irgendwie COOL.


Folgen Sie uns
       


DJI Robomaster S1 - Test

Was fährt da auf dem Flur entlang? Der Robomaster S1 ist ein flinker Roboter, mit dem wir Rennen fahren oder gegen andere Robomaster im Duell antreten können. Das macht einen Riesenspaß und ist auch ein guter Einstieg ins Programmieren.

DJI Robomaster S1 - Test Video aufrufen
Elektromobilität: Ein Besuch im tschechischen Grünheide
Elektromobilität
Ein Besuch im tschechischen Grünheide

Der Autohersteller Hyundai fertigt einen Teil seiner Kona Elektros jetzt in der EU. Im tschechischen Nošovice rollen pro Jahr bis zu 35.000 Elektroautos vom Band - sollte es keine Corona-bedingten Unterbrechungen geben. Ein Werksbesuch.
Von Dirk Kunde

  1. Crossover-Elektroauto Model Y fährt effizienter als Model 3
  2. Wohnungseigentumsgesetz Regierung beschließt Anspruch auf private Ladestelle
  3. Plugin-Hybride BMW setzt Anreize für höhere Stromerquote

Arduino: Diese Visitenkarte ist ein Super-Mario-Spielender-Würfel
Arduino
Diese Visitenkarte ist ein Super-Mario-Spielender-Würfel

Eine Visitenkarte aus Papier ist langweilig! Der Elektroniker Patrick Schlegel hat eine Platine als Karte - mit kreativen Funktionen.
Von Moritz Tremmel

  1. Thinktiny Mini-Spielekonsole sieht aus wie winziges Thinkpad

Next-Gen: Welche neue Konsole darf's denn sein?
Next-Gen
Welche neue Konsole darf's denn sein?

Playstation 5 oder Xbox Series X: Welche Konsole besser wird, wissen wir auch noch nicht. Grundüberlegungen zur Hardware und den Ökosystemen.
Ein IMHO von Peter Steinlechner

  1. Elektroschrott Kauft keine kleinen Konsolen!
  2. IMHO Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus

    •  /