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Humanoider Roboter Motobot: mit Maschinenlernen die Ideallinie finden
Humanoider Roboter Motobot: mit Maschinenlernen die Ideallinie finden (Bild: Yamaha)

Motobot: Yamahas Motorradroboter ist gegen Valentino Rossi angetreten

Humanoider Roboter Motobot: mit Maschinenlernen die Ideallinie finden
Humanoider Roboter Motobot: mit Maschinenlernen die Ideallinie finden (Bild: Yamaha)

Ein Motorrad, ein Mensch, ein Roboter: Der Motobot ist ein Roboter, der ein Motorrad steuern kann. Hersteller Yamaha hat ihn auf der Rennstrecke gegen den mehrfachen Weltmeister Valentino Rossi fahren lassen.

Er ist schnell, aber nicht schnell genug: Motobot, ein Roboter, den der japanische Mischkonzern Yamaha gebaut hat, kann Motorrad fahren. Aber um den Doctor zu schlagen, ist der Motobot noch nicht schnell genug.

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Anders als etwa Hondas System Riding Assist, mit dem ein Motorrad bei niedrigen Geschwindigkeiten selbstständig fahren kann und das dem Fahrer helfen soll, die Maschine auszubalancieren, hat Yamaha sein robotisches System nicht in das Motorrad integriert: Der Motobot hingegen ist ein humanoider Roboter, der statt des Fahrers auf einem Motorrad fährt.

Motobot soll auf die Rennstrecke

Die Aufgabe des Motobot ist es, schnell zu fahren: In diesem Jahr sollte der Roboter auf einer geraden Strecke schneller als 200 Kilometer pro Stunde fahren und sich mit Valentino Rossi auf der Rennstrecke messen. Rossi, genannt The Doctor, ist einer der erfolgreichsten Motorradrennfahrer. Er hat neun Weltmeistertitel in verschiedenen Motorradklassen gewonnen, darunter sieben in der MotoGP, der Königsklasse der Motorräder.

Yamaha hatte den Roboter 2015 vorgestellt. Er ist etwa so groß wie ein Mensch und fährt auf einem herkömmlichen Motorrad. Das bedeutet, der Motobot muss beschleunigen, bremsen und schalten wie ein menschlicher Fahrer. Ebenso wie dieser muss der Roboter die Maschine in der Balance halten. Die Ortung auf der Strecke erfolgt mit einer Kombination aus einem Trägheitsnavigationssystem und GPS-RTK und ist auf 2,5 Zentimeter genau.

Seine beiden Aufgaben für dieses Jahr hat der Roboter erledigt, allerdings mit wechselndem Erfolg: Er schaffte es, auf einer Geraden eine Geschwindigkeit von 200 Kilometern pro Stunde zu erreichen.

Rossi schlägt Roboter

Gegen den Champion konnte Motobot jedoch nicht bestehen. Rossi und Motobot traten auf dem zwei Meilen (3,2 Kilometer) langen Westkurs des Thunderhill Raceway Park in Willows im US-Bundesstaat Kalifornien gegeneinander an. Der Motobot schaffte eine Runde in 1 Minute und 57,5 Sekunden und unterlag Rossi damit deutlich. Dessen beste Rundenzeit betrug 1 Minute und 25,74 Sekunden.

Yamaha will den Roboter mit Maschinenlernen ausstatten. Mit diesem System soll der Roboter die Ideallinie der Strecke erlernen - und so schließlich schneller sein als der Mensch. Die Technik soll später in verschiedene Verkehrsmittel integriert werden.


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stq66 02. Nov 2017

Ist auch kein wirklicher Unterschied. Allein beim Drücken wendet man normalerweise nicht...

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der_Volker 02. Nov 2017

Dann les mal den Artikel und lass dich überraschen :)

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User_x 02. Nov 2017

der popometer ist nix weiter als die risikobereitschaft die man eingehen möchte und kann...

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ChriDDel 02. Nov 2017

Das geht auch beim Bauern auf dem Acker. Aber mit zusätzlichen Relaisstationen.

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KlugKacka 01. Nov 2017

und dann im Gespann. Edith: Irgendwie COOL.

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