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Das Moto Z mit dem Kameramodul von Hasselblad
Das Moto Z mit dem Kameramodul von Hasselblad (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Hardwareausstattung im Oberklassebereich

Das Moto Z selbst ist abseits der Module ein Smartphone der Oberklasse. Das OLED-Display ist 5,5 Zoll groß und löst mit 2.560 x 1.440 Pixeln auf. Das ergibt eine hohe Pixeldichte von 535 ppi, entsprechend scharf werden Bildschirminhalte angezeigt. Auch für die Nutzung in VR-Gestellen eignet sich das Gerät mit dieser Auflösung. Das Display ist blickwinkelstabil, die Farben sind recht knallig - was am voreingestellten Farbmodus "Intensiv" liegt. Dieser lässt sich in den Einstellungen in "Standard" ändern, was zu einer unauffälligeren Farbwiedergabe führt.

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  • Ein mit dem Hasselblad-Modul aufgenommenes Bild mit kleinstem Zoom-Faktor (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die gleiche Szene mit zehnfachem Zoom aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Hasselblad-Modul aufgenommenes Bild mit kleinstem Zoom-Faktor (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die gleiche Szene mit zehnfachem Zoom aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Hasselblad-Modul aufgenommenes Bild mit kleinstem Zoom-Faktor (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die gleiche Szene mit zehnfachem Zoom aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Hasselblad-Modul aufgenommenes Bild mit kleinstem Zoom-Faktor (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die gleiche Szene mit zehnfachem Zoom aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Moto Z mit Rückdeckel, Soundboost Speaker und Hasselblad-Kamera (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Moto Z hat einen 5,5 Zoll großen Bildschirm, der mit 2.560 x 1.440 Pixeln auflöst. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Module werden magnetisch am Smartphone befestigt, die Verbindung erfolgt über Metallkontakte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Wechsel der Module ist einfach. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Soundboost Speaker von JBL verbessert den Klang erheblich und hat einen Standfuß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zusammen mit dem Speaker ist das Moto Z ziemlich dick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ohne den Rückdeckel ist das Moto Z nur 5 mm dünn, dafür ragt die Kamera recht weit aus dem Gehäuse heraus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die eingebaute Kamera des Moto Z hat 13 Megapixel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kontakte am Gehäuse des Moto Z. Einen Klinkenanschluss für Kopfhörer hat das Smartphone nicht mehr. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Von Hasselblad stammt ein Kameramodul, das wie der Lautsprecher einfach auf der Rückseite des Moto Z befestigt wird. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Kameramodul hat einen zehnfachen optischen Zoom. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zudem lässt es sich dank der Bedienelemente wie eine echte Kamera bedienen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Moto Z ist mit dem mitgelieferten Rückdeckel immer noch recht dünn. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Zoom des Hasselblad-Moduls ...
  • ... erweitert die gestalterischen Möglichkeiten ungemein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bildqualität verbessert sich durch das Kameramodul allerdings nicht, zudem kann das Moto Z zusammen mit der Erweiterung keine 4K-Videos aufnehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Hasselblad-Modul kann in einer mitgelieferten Tasche untergebracht werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wem die 700 Euro für das Moto Z zu viel Geld sind, kann auf das Moto Z Play zurückgreifen: Das technisch etwas weniger leistungsfähige Modell kostet nur 450 Euro, ist aber voll mit den Modulen kompatibel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Moto Z Play, rechts im Bild, ist etwas dicker als das Moto Z, hat dafür aber einen Kopfhöreranschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Bildschirm ist ebenfalls 5,5 Zoll groß, löst aber nur mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Auch der Prozessor ist weniger leistungsfähig als beim Moto Z. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Ohne den Rückdeckel ist das Moto Z nur 5 mm dünn, dafür ragt die Kamera recht weit aus dem Gehäuse heraus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)


Unterhalb des Displays ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut, mit dem das Moto Z schnell entsperrt werden kann. Als Homebutton fungiert der Sensor nicht, ebenso gibt es keine Sensorentasten für Zurück und die Übersicht der zuletzt genutzten Apps. Stattdessen hat sich Lenovo für eine On-Screen-Navigationsleiste entschieden. Instinktiv tippten wir jedoch besonders zu Beginn unseres Tests oft auf den Fingerabdrucksensor, wenn wir den Startbildschirm aufrufen wollten - ohne dass anschließend etwas passiert. Es gibt nur eine weitere Funktion für den Fingerabdrucksensor: Wenn bei eingeschaltetem Gerät einen Moment länger der Sensor gedrückt wird, schaltet sich das Display aus. Leider wurden dem Sensor keine weiteren Funktionen etwa über Wischgesten zugewiesen.

Denkbar ist jedoch, dass Lenovo im Hinblick auf die Verwendung des Kameramoduls auf Sensortasten und eine Home-Button-Funktion des Fingerabdrucksensors verzichtet hat: Verwenden wir die Hasselblad-Kamera, liegt unser Daumen beim Halten des Moto Z quer über dem unteren Teil des Gehäuses auf der Displayseite - wären hier Tasten angebracht, würden wir diese dann andauernd drücken.

Snapdragon 820 und 4 GByte Arbeitsspeicher

Im Inneren des Moto Z arbeitet Qualcomms Snapdragon 820, ein Quad-Core-Prozessor, dessen Kerne auf 1,8 GHz getaktet sind. Zusammen mit 4 GByte Arbeitsspeicher reagiert das System schnell auf Eingaben und läuft flüssig, auch rechenintensivere Anwendungen stellen für das Moto Z kein Problem dar.

Aufgrund der geringeren Taktung erreicht das Moto Z im Geräte-Benchmark Geekbench 3 allerdings mit 2.041 Punkten im Single-Test etwas weniger als andere aktuelle Topsmartphones. Das Galaxy Note 7 schafft beispielsweise 2.154 Zähler, das Oneplus 3 2.397 Punkte. Im 3DMark erreicht das Moto Z 25.814 Punkte, knapp 1.000 Zähler weniger als das Galaxy Note 7. Im Grafiktest GFX Bench erreicht das Moto Z im Manhattan-Test einen Offscreen-Wert von 41 fps - ein Zähler mehr als das Galaxy Note 7.

Der interne Flash-Speicher ist 32 GByte groß, in anderen Speichergrößen ist das Smartphone nicht erhältlich. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten mit einer Größe von bis zu 2 TByte ist eingebaut. Das Moto Z unterstützt Cat6-LTE und WLAN nach 802.11ac mit Mimo, Bluetooth läuft in der Version 4.1 LE. Ein GPS-Empfänger und ein NFC-Chip sind eingebaut.

Frontkamera mit Blitz

Neben der 13-Megapixel-Kamera, die ohne angebrachten Rückdeckel prominent aus dem Gehäuse ragt, hat das Smartphone eine Frontkamera mit 5 Megapixeln. Lenovo hat dieser einen LED-Blitz spendiert, der Selbstporträts bei schummrigen Verhältnissen qualitativ stark verbessern kann. Die Anfangsblendenöffnung der vorderen Kamera ist f/2.2, die Pixel sind mit 1,4 µm größer, um mehr Licht einzufangen. Zum Vergleich: Die Pixel der Hauptkamera sind mit 1,12 µm kleiner.

Der nicht ohne weiteres wechselbare Akku hat eine Nennladung von 2.600 mAh und soll Lenovo zufolge für 30 Stunden Laufzeit bei gemischter Nutzung ausreichen. Einen Full-HD-Film können wir bei maximaler Helligkeit 8,5 Stunden lang anschauen - das ist ein durchschnittlich guter Wert. Geladen wird der Akku über einen USB-Typ-C-Anschluss, 15 Minuten Ladezeit sollen dabei sieben Stunden zusätzliche Laufzeit bringen. Ein einzelnes USB-Kabel liefert Lenovo nicht mit, nur ein Netzteil mit fest installiertem Kabel.

Kein Klinkenanschluss für Kopfhörer

Über den USB-Anschluss wird beim Moto Z auch der Kopfhörer angeschlossen - wie Apple beim iPhone 7 hat auch Lenovo die klassische Klinkenbuchse gestrichen, dabei aber das Gerät merklich dünner gemacht. Einen Adapter legt Lenovo bei, so dass Nutzer auch ihre bisherigen Kopfhörer verwenden können. Der kombinierte Lade- und Kopfhöreranschluss führt beim Moto Z aber zum gleichen Problem wie beim iPhone 7: Gleichzeitiges Musikhören und Laden ist nur noch mit drahtlosen Kopfhörern oder einem passenden Adapter möglich.

Ausgeliefert wird das Moto Z mit Android in der Version 6.0.1 alias Marshmallow mit Googles Sicherheitspatch vom August 2016. Wie zu Zeiten, als noch Motorola als Google-Tochter die Smartphones produzierte, hat Lenovo die Benutzeroberfläche weitgehend unangetastet gelassen. Es finden sich außer den Google-Apps keine zusätzlichen Anwendungen auf dem Smartphone - gut, dass diese Praxis beibehalten wurde.

 Hasselblad-Modul bringt Zoom, aber nicht unbedingt bessere QualitätMoto Z Play als günstigere Alternative 

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Hüendli 14. Okt 2016

Gibt's in ähnlicher Form bereits: Sony Xperia Z mit passendem Case für eine QX-Kamera...

wasabi 12. Okt 2016

Oder wie beim YotaPhone? ;-)

El_Duderino 11. Okt 2016

Welche Antwort erwarten Sie jetzt von mir? Machen Sie doch, was Sie für richtig halten...

RandomCitizen 11. Okt 2016

;)

jack56 11. Okt 2016

Da ich (vermutlich aufgrund meiner Kurzsichtigkeit) bei meinem 5" Nexus mit FHD Pixel...



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